Es wurde eng. – Im ISS Dome Düsseldorf
Ja,es sollte eng werden,so war das Motto der Tour von den Ärzten dieses Jahr.
Das Konzert im Düsseldorfer ISS Dome war der letzte der Tour,wie ich auf dem Konzert selber erfahren habe.
Tja,so kann es passieren,wenn man sich vor dem Konzert nicht informiert.
Das kommt wohl davon,wenn man durch das Jazz ist anders-Album das interesse ein wenig verliert, da mich dieses Album nicht so überzeugt hatte.
Da ich in direkter Nähe zum Dome wohne, konnte ich mir mit der Anreise genügend Zeit lassen.
Ich musste schliesslich nur um die Ecke gehen.
Der Einlass war um 18 Uhr, doch schon einige Stunden vorher bevölkerten Fans die Gegend um den Dome, obwohl hier nicht so viele Möglichkeiten sind, zu denen man hingehen kann.
Das werden die von Fern angereisten Zuschauer dann wohl auch gemerkt haben.
So war die einzige Kneipe in der Gegend gut besucht, auch die Tankstelle hatte reichlich Zustrom.
Als ich dann gegen halb sieben in Richtung des Veranstaltungsortes ging standen die Menschen Schlange vor der Tangstelle um dverse Dinge zu erwerben.
Wer hier schon Schlangestehen übte, der konnte sich nun am Eisstadion bei kühlen Aussentemperaturen einige Zeit lang weiter anstellen.
Es gab eine lange Schlange,welche einmal um das Stadion herumging, nicht ganz rum,sondern eigendlich einmal vom Eingang in Richtung Parkhaus und dann wieder zurück.
Die Menschen standen sehr gesittet an und liessen sich die Wartezeit gefallen, wahrscheinlich auch wegen den Sicherheitskräften,welche darauf achteten das sich niemand vordrängelt.
Dann ging es in die Halle rein.
Erstmal ein kleiner Sicherheitscheck, mal eben grob abtasten lassen.
Dann weiter die Karten entwerten und schon ist man drin im Eisstadion.
Zum Glück war es nicht so kalt wie vor dem Stadion.
So ging es rein ins Getümmel.
Man konnte Tour-Shirts erwerben, was ich aber unterlassen habe,denn 20 Euro sind doch ein wenig zuviel für ein T-Shirt.
Erstmal ein wenig umsehen in dem Stadion,denn an diesem Veranstaltungsort war ich bisher noch nicht.
Unten im Foyer gab es die Stände mit den Fan-Artikel, hier habe ich mir auch die “Economy-CD” gekauft, welche im vorhergehend Artikel kurz besprochen wurde.
Die Getränkepreise waren im Dome soweit in Ordnung,wenn man das sagen darf.
Ein Bier oder eine Limonade kostete 2,50 Euro, was heutzutage bei Veranstaltungen ein normaler Preis ist.
Hinzu kam ein Becherpfand,welcher 2 Euro betrug.
Dafür gab es einen Kunststoffbecher mit speziellen Ärzte-Aufdruck.
Einen mit dem Ärzte-Logo,welches auf dieser Tour zur Anwendung kam.
Einem “ä” mit drei Punkten und darunter gekreuzte Knochen.
Der andere Becher trug das Jazz ist anders Gourmet Bild,also BelaFarinRod als Köche mit dem Schriftzug “Beste Band der Welt” darunter.
Leider konnte man die Becher aber nicht am Getränkestand zurückgeben, an dem man die Becher ausgeliehen hatte, sondern musste diese an einem anderen Ort,welcher sich Kiosk nannte, zurückgeben.
Viele werden die Becher wahrscheinlich auch einfach als Erinnerung behalten haben.
Nun also ab in die Konzerthalle, denn die Vorband hatte begonnen.
Worauf man im ISS-Dome achten musste war, das dort das Rauchverbot schon umgesetzt wird.
Im Vorraum darf man noch rauchen, aber nicht im Innenraum in dem das Konzert stattfand.
Wenn man mit einer Zigarette hineinwollte, dann wurde man von den Sicherheitskräften auf das Rauchverbot hingewiesen.
Viele haben sich an das Verbot bei dem Konzert gehalten, aber nicht alle.
Das Sicherheitspersonal ist aber hierbei nicht eingeschritten, was wahrscheinlich auch der Deeskalation diente.
Vor allem da Rod,wenn ich dies richtig gesehen habe, auf der Bühne selber rauchte.
Nun,von der Vorband habe ich selber nur ein paar Lieder mitbekommen, es war eine A cappella Gruppe, den Bandnamen habe ich schon vergessen,wenn der überhaupt genannt wurde.
Was die gemacht haben war recht interessant, es gab auch ein wenig Applaus für das dargebotene.
Umbauzeit gabe es nach der Gruppe sogut wie keine,denn als A cappella Band benötigt man keine Intrumente.
Nun wurde ein schwares Tuch vor der Bühne hochgezogen, mit dem Totenkopf-Ä Logo,welches auch auf einem der Becher drauf ist.
Nun passierte einige Minuten lang rein garnichts, bis auf gelegendlichen Tönen von Gitarre und Bass.
Sprechchöre ertönten aus dem Publikum.
Und dann ging das Konzert los.
Aber das Tuch wurde nicht heruntergelassen, man bekam keinen Blick auf die Bühne während der hälfte des ersten Liedes.
Doch dann fiel das Tuch und der Jubel brach aus.
Nun folgte ein Konzert in bester Ärzte-Manier komplett durch die Geschichte der Ärzte.
Anzumerken ist, das die Songs der Jazz ist anders Live wesentlicht besser sind.
Es folgte ein perfektes Sonntagsabend Unterhaltungsprogramm, wie man es von den Ärzten gewohnt ist und viele wahrscheinlich auch erwarteten.
Es war eine Party, mit guter Unterhaltung und einigen unterhaltsamen Spracheinlagen zwischen Bela und Farin und ihren Puppen, Frauke-Cantal von Bela und Farins Püppchen dessen Namen ich schon wieder vergessen habe,da es so eine kleine Figur war, die ich nicht sehen konnte.
Das Konzert ging bis Mitternacht, mit Vier Stunden eine gute Länge für ein Konzert an einem Sonntag Abend, denn viele werden wohl am nächsten Tag wieder früh raus und zur Arbeit.
Das einzige Manko an dem Konzert liegt hier wieder in der Hallenkonstruktion.
Wenn man Seitlich auf den Tribünen seinen Platz hatte und nicht im Innenraum, dann musste man auf den Stufen die ganze Zeit schräg stehen um zur Bühne blicken zu können.
Das wird auf Dauer ein wenig anstrengend, auch wenn man Tanzen möchte waren die Tribünenstufen hierfür doch ein wenig ungeeignend, da ist der flache Boden des Innenraumes besser.
So konnte man nur ein bisschen mitwippen.
Auch durch die Trennung zwischen Mittelraum und den Tribünen sprang die Stimmung nicht rüber, teilweise schon aber nicht durchgehend.
Man fühlte sich nicht ganz dabei,eher ein wenig aussen vor und als Zuschauer einens Konzertes und nicht direkt als Teil desselbens.
Wer noch einen kleinen Einblick in das Konzert haben möchte, für den habe ich ein kleines Video gefunden von dem Konzert gestern abend.

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Grüß dich,
danke für das Verlinken meines Videos, schön, dass es dir gefällt.
Ich war auch auf dem Konzert, stand leider ziemlich weit hinten, aber fands trotzdem genial, die Ärzte haben die Bude gerockt!!!
Neben dem Video hab ich auch ein paar Fotos gemacht und selbst einen Beitrag auf meiner Homepage verfasst, wer mag, kann ja mal vorbeischauen: http://www.edge-of-abyss.de
Lg
Krissy
Hallo,
ich stand,war leider bei dem Konzert auch nicht in der ersten Reihe,sondern auf den Rängen.
Da kann man nichts machen,die Karten waren leider den Blöcken zugewiesen und damit hatte ich dann eine Tribünenkarte erwischt.
Nun gut,das Konzert war klasse,auf jeden Fall, nur meiner Meinung nach war die Stimmung auf den Rängen nicht so toll,wahrscheinlich weil man so vom Innenraum und auch von den Umstehenden getrennt wurde.
[...] ohne Zigarretten sind komisch. Habe ich auch schon erlebt und drüber geschrieben, es war das Ärztekonzert in Düsseldorf,mit Rauchverbot im [...]
[...] das Publikum bei den Lesungen ist Begeistert. Es ist keine trockene Buchlesung, sondern einfach die Ärzte Live, und da sind die Ärzte Klasse, egal ob mit Musik oder mit einem [...]