Bad Toast | Crisis what Crisis

Hin und wieder bekomme ich hier auch mal Platten zugeschickt um diese hier vorzustellen und zu besprechen.
Das kommt nicht so häufig vor,denn Crisis what Crisis ist erst die zweite Platte,die mir hierfür zugeschickt wurde.
Crisis what Crisis - Toast
Die Tourdaten habe ich schon hier veröffentlicht,demnach ist die Band schon unterwegs.

Das neuste Album von Crisis what Crisis nennt sich also Bad Toast und ist bei Friendly Cow Records erschienen.

Laut des Infoschreibens,das zur CD dabeilag gibt es Crisis what Crisis schon seit 1993, seit 2005 sind sie mit einem neuen Drummer unterwegs.

Soweit,sogut, die Platte Bad Toast wurde Ende 2007 im bandeigenem Studio aufgenommen und ist bei friedly Cow Records für 10,- Euro plus Versandkosten zu erwerben.

Nun,dann will ich mich hier mal der CD zuwenden,welche ich mir vor der Besprechung hier ersteinmal einige Mal angehört habe, denn ich will erstmal einen Eindruck von der Platte gewinnen bevor ich drüber urteilen mag.

Die Platte selber hat für mich ein recht eingenwilliges Cover, ein Stilleben, wenn man so will.
Crisis what Crisis - Cover
Einen chaotischen Frühstückstisch, eine Detailaufnahme,welche sich über das ganze Cover von Vorderseite bis zur Rückseite erstreckt.
Ein Chaos aus angebrannten Toastbrote,Bierflaschen,Zigaretten und einiges mehr.
Die CD selber ist mit einem Toastbrot belegt mit einer Schreibe “Kinderwurst” mit Totenkopf, bedruckt.
Crisis what Crisis - CDDas Motto “Bad Toast” zieht sich durch die ganze Covergestaltung hindurch,so ist das achtseitige Beiheft ebenfalls mit einem Toastbrot bedruckt in dem der Bandname eingerbannt ist.
Zieht man dann das Beiheft aus der Digipak-Innenseite heraus,so zieht man das Heft aus einem Toaster,der darunter zum vorschein kommt.

Das Album selber enthält ganze 16 Songs, mit einer Spielzeit von 42 und einhalb Minuten.

Welche Musikrichtung wird hier bedient ? Ich würde mal sagen, das es hauptsächlich Punk ist,auch wenn ein wenig Ska,Rock und ein ganz kleines bisschen Pop auch in der Musik vorzufinden ist.
Aber eigendlich ist es Punk.

Jetzt aber mal los hier mit der Musik, denn darum geht es eigendlich bei einer CD.

Die CD startet mit dem Song “Quit the job”, ein sehr punkiges Stück, klingt recht Old-School,wenn man das so sagen darf.
Sehr gut der ruhige Part im Mittelteil, aus dem heraus direkt weiter gerockt wird.

Dann geht es direkt weiter mit dem nächsten Stück, “taking off”.
Ein Ska-Stück, aber nicht in der gewohnten Manier mit Big-Band sondern eher im kleinen Rahmen gehalten.
Der Song erinnert mich ein wenig an “Me in the Bucket”.
Gefällt mir gut der Song.
Hierzu gibt es auch ein Video, das habe ich am Ende des Artikels gepackt.

Dann geht es direkt weiter mit “fontaine de vie”, kling französisch der Titel, aber der Track ist es nicht durchgehend, sondern nur im Refrain. Ansonsten ist das Lied auf deutsch, im Gegensatz zu den meisten Stücken auf der Platte,welche mit englischen Texten versehen sind.
Crisis what Crisis - Bandfoto
“Mexican beans cause the climate change” , so nennt das nächste punkige Stück sich.
Mexikanische Bohnen sind schuld am Klimawandel ?
Darüber lässt uns das schnelle Lied einmal nachdenken, ob es so sinnvoll ist, Früchte von der anderen Seite der Erde zu konsumieren.
Vielleicht ein besserer Gedankenansatz als diese LichtAus Aktion vom letzten Jahr,denn hier könnte man an den richtigen Stellen etwas bewegen.

Dann aber schnell weiter mit dem “Puke Song” der in ganzen 33 Sekunden vorbeieilt. Schneller Punk-Rock.

“not allowed” – der nächste Song. Doch, der ist erlaubt.

Danach geht es weiter mit Ska, bei “Speed of light”.
Oder besser gesagt Ska-Punk, denke ich.
Erinnert mich an manchen Stellen ein wenig an Pyogenesis zur unpop-Zeit.
Aber das liegt wahrscheinlich daran,das das Gehirn nach Zitaten und Vergleichsmöglichkeiten sucht.

Danach kommt ein Stück in nettem Old-School Punk-Rock gewandt. Empty Pocket rockt schnell und mit verzerrten Gitarren vor sich hin.
Alter Hardcore Punkrock ?

brand logo is nogo – so heisst es bei “Sweatshop girls” , ein weiterer zum denken anregender Song, es geht um Sweatshops und der Kleidung die dort hergestellt wird.
Da kann man nur zustimmen, der Aussage dieses Songs.

Weiter geht es auf der Platte über dem schellen,punkigen “bright days” weiter zu “contradiction”, einem nach britischen Punk aus den 70´er klingendem Stück.
Dann geht es “all night long” ebenfalls nett punkig weiter, bis wir bei ” black hole in my head” wieder ein bisschen Ska mit Metal/Rock einflüssen hören.
Ein ingesamt doch eher ruhiges Stück.

Nun wird aber weitergrockt zu “verden è ei auars-bött”, wobei wir uns nun das ö bei bött eher durchgestrichen vorstellen müssen. So wie in der norwegischen Schreibweise.

“she said alright”, im vorletzten Stück, bevor die CD mit “Sweet Dreams”, einem Coversong, zu einem guten Ende findet.

“Sweet dreams”, das kennt man doch ? Ja, es wurde schon öfters mal gecovert, von Marlyn Manson , wobei der Stück hier in einer schnellen Punk-Rock Nummer daherkommt.

Im großen und ganzen kann man bei der Band und bei diesem Album nicht viel falsch machen für 10 Euro, wenn man auch krachigen Punk-Rock steht.

Aber wer will schon die Katze im Sack kaufen ? – Deswegen gibt es diverse Stellen auf denen sich der Interessierte Musikfreund ein wenig Probehören kann.

Es gibt derzeit vier Songs auf der Myspace-Seite von Crisis what Crisis zu hören.

Dann gibt es noch einiges auf der Band-eigenen Webseite an Musik zum anhören und runterladen.

Und zu guter letzt gibt es noch ein Video zu Taking-off.

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