Crógacht – SuidAkrA

Endlich habe ich die neuste Scheibe von Suidakra bekommen können, denn zum einen habe ich leider den Veröffentlichungstermin verpennt, wie schon hier einmal erwähnt und zum anderen sind die Platten von Suidakra leider nicht in jedem Laden zu bekommen.

Doch ich wurde fündig und kann nun hier von der CD berichten und mich darüber freuen das ich sie habe.

Zuerst einmal will ich erwähnen das die CD neun Songs enthält, wobei das erste Stück ein Instrumental ist, als Intro will ich es nicht direkt bezeichnen, auch wenn es die Platte eröffnet.

Hier nun erstmal die Tracklist:

  • 1. Sla’n
  • 2. Conlaoch
  • 3. Isle Of Skye
  • 4. Sca’thach
  • 5. Feats Of War
  • 6. Shattering Swords
  • 7. #r Nasc Fola
  • 8. Gilded Oars
  • 9. Baile’s Strand
  • Wie man sieht wird hier an einigen Stellen, wie auch im Albumnamen mit eigenen Schriftzeichen gearbeitet, daher sind hier nicht alle Buchstaben richtig dargestellt.

    Nach dem oben erwähnten sogenannten Intro, dem ersten Song, geht die Scheibe direkt druck- und kraftvoll los.
    Die Platte klingt direkt mit dem zweiten Song, dem Titelstück, schneller und düsterer als die vorherigen Platten, aber ohne typisch Suidakra zu sein, die Bandeigene Handschrift, die schon auf der ersten Scheibe zu finden war ist auch hier immer noch sehr schön im Gitarrenspiel vertreten.

    Auch ist weiterhin der Abwechslungsreichtum weiterhin bei Suidakra geboten. So zum Beispiel im dritten Stück “ Ilse of Skye“ im eher irisch Traditionell gehaltenen Mittelteil des Songs.

    Zwar finde ich das es schade ist das der alte Sänger und Gitarrist Marcel nicht mehr bei Suidakra spielt und singt, auch nicht mehr am Songwriting teilnimmt, doch merkt man es der Scheibe nicht an, sondern setzt den Stil der Band weiter konsequent fort.

    Bei Song Nummer vier sind wie in letzter Zeit von Suidakra öfters schon verwendet die Backpipes zu hören, einem Intrument was wie ein Dudelsack aussieht, aber ich weiß nicht ob es hier nicht diverse Unterschiede gibt zwischen den Instrumenten, daher nenne ich sie einfach mal wie sie im Cover angegeben sind.

    Fears of War, der fünfte Song beginnt ruhig mit weiblichen Gesang und wer die Band kennt und auch die DVD gesehen hat wird sicher wissen das Suidakra auch immer wieder mal ruhigere Stücke schreiben und auf die Platten packen. Dieses ist eines solches, was aber meiner Meinung nach die Platte auflockert und mit den später einsetzenden härteren Gitarren schon zeigt das es ein Rocksong ist.
    Er passt auf jeden Fall ebenfalls gut in das Konzept dieser Scheibe.

    Wie auch am nächsten Song zu sehen ist bleibt die Band auf der Scheibe bei einem roten Faden, jedenfalls einen den ich nachvollziehen kann. Der nächste Song geht wieder schnell und treibend weiter, Shattering Swords, manchen vielleicht schon bekannt von der Videoauskopplung, welche Anfang Januar erschien.

    Hiernach folgt nun nochmals ein ruhigres Stück, abermals ein Instrumental.
    Danach geht es direkt weiter mit einem Song welcher mich an irgendwas erinnert, irgendwas älteres von Suidakra.
    Aber vielleicht ist dies auch nur ein subjektives Empfinden, auf jeden Fall könnte das einer der Bandhits werden. Mal sehen wie dieser Song live umgesetzt wird.
    Wenn die Band wieder einmal in der Nähe spielen sollte werde ich wieder dabei sein.

    Den Abschluss auf dieser Scheibe macht das Stück „Baile´s Strand“.
    Ein sehr guter Abschluss dieser Song für eine sehr gelungene Platte, finde ich.

    Ich kann jetzt schon für mich behaupten das hier ein ganz großes Album entstanden ist, bei dem ich denke das es eine der besten Veröffentlichungen in diesem Jahr sein wird.

    Einziges Manko bisher das ich finden konnte ist die Covergestaltung, welche mich eher an eine irische Geklimper-CD erinnert anstatt an Metal.
    Aber zum Thema des Albums passt die Gestaltung schon sehr gut.

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