Via Obscura bringen mit “Traum” ihr Debütalbum heraus und wir dürfen staunen und lauschen was die drei Leute in der Band, Anne-S. , Alex und Andre hier auf die Beine gestellt haben.

Die Musik wird eventuell am ehesten in die Richtung Gothic einzuordnen sein.
Die Band selber kommt laut Infos aus Münster und beschrieben wird die Musik in der Promoinfo wie folgt :
In sich ruhend, mit der ansprechenden
Kraft, authentisch zu rocken und sich musikalisch an Gothic, Doom, und sogar
Musikwellen der 70ger zu berauschen, gewinnt VIA OBSCURA ihren individuellen Stil.
Die Musik der drei klingt für mich ziemlich passend zum Herbst, ruhig, melancholisch, mit weiblichen Gesang.
Mir persönlich fehlt definitiv die rockigen Parts, so gibt es keine Stelle an der ich sagen würde das es mal so richtig hart werden würde.
Auch fehlt mir ein wenig Abwechslung im Gesang, vielleicht noch eine männliche Stimme dazu, aber das würde den Stil der Band extrem ändern und es gibt schon viele Bands die diesen Stil mit hohen weiblichen und tiefen männlichen Gesang umsetzen.
Bei den Hördurchläufen ist mir aber bei dieser Musik aufgefallen das, da die Texte auf deutsch sind, diese in keinster Weise unpassend klingen.
Ich finde es meist komisch oder unpassend wenn auf deutsch gesungen wird, da ich dann die Texte verstehe, doch das ist hier nicht der Fall.
Die Texte sind zu verstehen, sogar sehr gut, denn es ist eben kein Death Metal, aber die Texte sind so gut umgesetzt und gesungen das man sie versteht ohne das sie störend wirken.
Via Obsurca spielen interessante Musik, das Album ist gut produziert und die Dame kann singen und die Bandmitglieder beherrschen ihre Instrumente.
Aber leider reisst mich selber diese Musik nicht vom Hocker, denn sie ist mir einfach zu ruhig.
Das heisst aber nicht das ich die Musik schlecht finde oder dergleichen, sondern sie ist mir einfach nur zu ruhig und zu langsam.
Als ruhige Hintergrundmusik ist die Scheibe aber sehr angenehm, wenn man mal nicht so heftigen Metal hören möchte und auch keinen Popradiosender.
Es klingt wie ein Traum, das Debut-Album von VIA OBSCURA, den drei jungen Musikern
aus Münster. Die Musik von VIA OBSCURA ist enorm emotionsgeladen, und versteht es
dabei auf trickreiche Art und Weise, die Zuhörerschaft in eine neue Musik-Welt hinein
zu ziehen.
Wer sich nun selber einen kleinen Höreindruck der Musik und der Band verschaffen möchte dem sei gesagt das Via Obscura ein paar der Songs auf ihrer Webseite zum Probehören bereitgestellt haben.
Somit kann man sich leicht selber einen ersten Höreindruck verschaffen.
Das Album selber enthält neun Stücke, wobei das unbetitelte Stück ein Intro ist zum darauffolgenden.
Tracklist
LineUp:
Anne-S. Thinius: Gesang, Keyboards & Piano
Alexander Thinius: Schlagzeug, E- und Akustik-Gitarren, Orchesterkomposition & Programming
André Manke: Bass
Attila Kornel: Live Gitarre
Produziert wurde das Album von Siggi Bemm (The Gathering, Therion, Tiamat, Joachim Witt, Letzte Instanz, …) in nur 13 Tagen.
Die Gesamtspielzeit beträgt zirka 44 Minuten und erscheinen wird das Debütalbum von Via Obscura auf Woodhouse Records.
Veröffentlichungstermin ist der 16.10.2009.
Meine bescheidene Rezension über die Rezensionen auf dieser Webseite: Entschuldige die direkte Art aber diese und auch weitere Rezensionen, die ich hier gelesen habe, sind das, was man als absolut unprofessionell bezeichnen darf. Leider auch die Sprache.
Die meisten Deiner Ausführungen machen die Künstler nur klein. Das ist keine große Hilfe. Und Deinen persönlichen Geschmack so in den Vordergrund zu spielen, ist der Sache auch nicht im geringsten zuträglich!
Besten Gruß.
Hallo Bollow, danke für dein Kommentar.
Du kritisierst also die Art und Weise meiner Rezensionen als unprofessionell. – Da gebe ich dir völlig recht, meine Plattenbesprechungen sind zu 100% Unprofessionell, aber das liegt daran das sie es eben sind. Ich bin weder Profi, noch Musiker, noch Journalist noch Musikwissenschaftler oder dergleichen mehr.
Ich schreibe hier einfach nur über das was mir gefällt, über Musik, von der ich Fan bin, von der Musik die meinem Geschmack trifft, darüber schreibe ich.
Zirka neunundneuzig Prozent der hier besprochenen Scheiben kaufe ich mir vor der Besprechung und dann schreibe ich einfach nur meine Musikgeschmacklichen Höreindrücke darüber nieder.
Das wenigste der Musik wird mir zugeschickt über die ich schreibe. Via Obscura wurde mir zur Besprechung zugeschickt. Sie haben nicht meinem Geschmack getroffen und fertig. Ich mache hier nirgendes, in keiner Plattenbesprechung irgendwelche Musiker wegen ihrer Musik fertig der klein.
Wenn mir Musik nicht gefällt versuche ich statt dessen dieser von dem Können der Musiker her noch was abzugewinnen.
Und warum spiele ich meinen persönlichen Geschmack so in den Vordergrund ? – Weil Musik einfach nur Geschmackssache ist. Sie kann gut oder schlecht produziert sein. Sie kann gut oder schlecht gespielt sein.
Wenn mir aber Musik nicht gefällt, dann liegt das nur an meinem Musikgeschmack. Das ist eben wie mit guten und schlechten Wein. Er kann noch so toll gekeltert sein, das kann man als Handwerk anerkennen, wenn er mir aber nicht schmeckt, dann schmeckt er eben nicht.
Grüsse zurück