Erst vor kurzem habe ich die Band “Ensiferum” entdeckt und nun habe ich schon das zweite Album mir von eben dieser Band besorgt.
Selten schafft es eine Band mich so schnell und so sehr zu begeistern.
Aber so ist es nun mal in der Musik, entweder gefällt es oder es gefällt einem erstmal nicht.
Wenn der erste Eindruck aber einem nicht wenigstens ein wenig Aufmerksamkeit abverlangen kann wird es für eine Band erstmal recht schwer um meine Aufmerksamkeit zu bekommen, jedenfalls ist das meistens bei mir so.
Ensiferum konnten nicht nur meine Aufmerksamkeit gewinnen beim ersten Kennenlernen, sie konnten mich einfach komplett überzeugen und mir ist von der Band und der Musik bisher noch nicht langweilig geworden.
Dann will ich hier mal auf die neue Scheibe from afar kommen.
Wo will ich nun anfangen bei dieser Scheibe ?
Am besten am Anfang, so kommen wir am logischsten durch die Sache durch.
Also hier erstmal die Auswahl und Namen der dargebotenen Stücke :
1. By the Dividing stream
2. From Afar
3. Twilight Tavern
4. Heathen Throne
5. Elusive Reaches
6. Stone Cold Metal
7. Smoking Ruins
8. Tumman Virran Taa
9. The Longest Journey
Neun Songs hat das Album in der regulären Version.
Neun Songs die es aber vom Preis für dieses Album her wert sind, wie ich finde.
Aber nun will ich mal ein wenig auf das Album selber eingehen.
Los geht es, wie könnte es anders sein, mit dem ersten Song. Ruhig ist er, und ohne Gesang.
Auch wenn das Stück sehr ruhig ist, ist es genau damit sehr gut geeignet die Stimmung für das Album vorzubereiten, die Krieger für die Schlacht ein wenig im Abschied einzustimmen.
Und um Schlachten, Kriege und Kämpfe wird es heute hier noch gehen auf diesem Album.
Dann geht es los, direkt im zweiten Song. Schnell und ab in die Schlacht, so klingt es. Ensiferum sind da, wo sie erwartet werden.
Auf in die Schlacht, auf in den Kampf, aber mit bedachten schnellen Tönen, so klingt dieses Lied.
Was auf dieser Scheibe mir auffällt, zur vorherigen, ist das die Band nun mehr mit Chören arbeitet, was schon eine gewisse abwechslung in den Songs bietet.
Der dritte Song geht direkt dort weiter wo der zweite endete, immer weiter in die Schlacht, so hört es sich an.
Schnell und ohne Pause.
Weiter und weiter. So treibt die Scheibe.
Was wirklich auffällt ist, das hier vermehrt Chöre eingesetzt werden um den Song ein wenig mehr Tiefe und Abwechslung zu bieten.
Ich gehe hier nun nicht auf alle Songs im einzeln ein, sondern bespreche die Platte als ganzes und so muss ich schon mal sagen das sie eine gelungenen Fortsetzung des Vorgängers Victory Songs ist.
Eventuell werden hier mehr Melodien geboten, mehr Tiefe mehr Abwechslung und eine im Stile der Band bleibende Weiterentwicklung.
Im großen und ganzen ein starkes Album in der Welt des Folk Metals, jedenfalls nach meinem Geschmack.
Die CD bietet viel, vor allem Soundfülle und gute Strukturen und Melodien.
Ich halte sie für sehr passend und mir gefällt das Album recht gut. Ich weiß noch nicht ob Victory Songs besser war oder ob es diese ist, aber es reicht schon mal an das Level des Vorgängers heran.
Wer nun auf Folk Metal steht, im Stile von Suidakra und Co. der sollte mal bei Ensiferum reinhören und wird eventuell an from afar aber auch Victory Songs gefallen finden.
Ich sehe einfach eine Erweiterung oder Ergänzung zwischen SuidAkrA und Ensiferum.
Wobei beide Bands doch schon unterschiedliche Stile aufweisen.
Aber ich finde sie ergänzen sich an vielen Stellen und haben auch diverse Kontaktpunkte, so das einem die Musik beider Bands zusagen könnte wenn man eine von beiden mag.
Nun aber genug damit, hört einfach mal rein in die Scheibe, ich hoffe sie wird zu überzeugen wissen.
Fotonachweis : Bandbild Promofoto
