Eluveitie – Everything Remains (As It Never Was)

Dank der Tatsache das Eluveitie ihr neues Album Everything Remains (As It Never Was) bis zur Veröffentlichung des selben als Stream auf deren Myspace Seite anbietet kann ich die Scheibe hier schon vorab besprechen und vorstellen.

Zu hören wird es das Album auf der Myspace Seite der Band bis zum 19. Februar, also bis die Scheibe offiziell in die Läden kommt.

Was liegt also näher als aus dieser Möglichkeit vorab ein Review zu schreiben und damit schon vor der Veröffentlichung des Albums dies hier vorzustellen ?

Die Tracklist sieht, wie hier schon berichtet, folgendermaßen aus :

01. Otherworld
02. Everything Remains As It Never Was
03. Thousandfold
04. Nil
05. The Essence Of Ashes
06. Isara
07. Kingdom Come Undone
08. Quoth the raven
09. (do)minion
10. Setlon
11. Sempiternal Embers
12. Lugdūnon
13. The Liminal Passage

Dreizehn Songs an der Zahl sind auf dem Album vertreten.

Los geht es mit Otherworld, einer mit einem spoken Intro, ruhiger Anfang. Ruhige Traurige Melodien erklingen.
Eine gute Eröffnung für das Album, die auch als Filmmusik glänzen könnte.
Gefällt mir schon sehr gut.

Darauf folgt dann der Titeltrack Everything Remains As It Never Was. der direkt losdrischt. Eine schnelle Nummer, die zeigt wo es lang geht. Der Song rockt direkt los und hat mich hier sofort überzeugen können. Überzeugen von dem Album und auch dazu das ich die Scheibe in meiner Sammlung brauche.
Schnell, abwechslungsreich und dazu mit diversen Gesangsparts. Weiblicher Gesang, düsterer Black Metal ähnlicher Gesang, wie wir ihn auch bei Amon Amarth, aber noch eher bei SuidAkrA antreffen können.

Wenn es um modernen Folk Metal geht stehen bei mir derzeit Eluveitie und SuidAkrA an der Spitze. Überzeugen mich beide Bands mit jedem Album immer wieder aufs neue.
Aber zurück zu dem neuen Album von Eluveitie.

Thousandfold kennen wir schon von der Videoauskopplung. Schon damals wusste dieser Song mich zu überzeugen.


ELUVEITIE – Thousandfold

ELUVEITIE – the new wave of folk metal | MySpace Music Videos

Ein ebenfalls schneller Song ist dies. Ebenfalls recht abwechslungsreich und sehr rockig. So wie die beiden Songs bisher hier losrockten bekomme ich direkt Lust die Band live auf der Bühne zu erleben.
Aber das einzige Konzert der kommenden Tour bei mir in der Nähe wäre höchstens in Bochum.

Bisher weiß das Album mit diesen beiden Songs neben dem Intro vollkommen zu überzeugen. Trotz meiner kleinen PC Anlage hier bei mir klingt der Sound sehr voll und kräftig, was einiges über die Produktion aussagt, wie ich finde.

Das nächste Stück heisst wie ein Fluss in einem fernen Land mit den Pyramiden. Nil nennt es sich, dieses Lied und ist ebenfalls eine schnelle Nummer. Eluveitie scheinen keine Pause bisher zu kennen.
Wieder ein Stück genau nach meinem Geschmack. Wobei ich nicht weiß ob es wirklich um diesen Fluss geht, denn leider liegen mir keine Texte vor, die habe ich erst wenn ich die CD besitze.
Ein sehr schnelles Stück, mit Melodien die vorhanden sind, aber sich ideal in das Songgefüge einfügen, ohne direkt auffällig zu sein, oder zu nerven, ohne den Song zu dominieren.

The Essence Of Ashes nennt sich das fünfte Stück und Eluveitie geht ein wenig vom Gas, ohne aber langsam zu werden. Es ist immer noch eine reine Folk Metal Nummer.
Ein guter Gitarrensong, mit einem Mitsingrefrain. Könnte so sicher auch von SuidAkrA stammen, dieses Stück. Wobei, SuidAkrA hat einen anderen Stil, ein anderes Gitarrenspiel.
Es ist sicher nicht so leicht mit Worten zu fassen was ich hier gerade sagen wollte.
Eine klasse Nummer, nicht ganz so stark wie die Vorgänger hier auf der Platte, aber immer noch ein starkes Stück, das sicher der eine oder andere sich gewünscht hätte als besten Song geschrieben zu haben.

Mit Isara geht es nun weiter.
Entweder nach einem Asteoriden benannt oder nach einem französischen Fluss, man kann es sich aussuchen, oder sollte den Text lesen, der wie schon gesagt mir hier nicht vorliegt.
Das Intro des Songs lässt aber auf einem Fluss schliessen.
Mit schönen ruhigen Melodien beginnt dieses Lied. Gitarre und ein mir nicht bekanntes Instrument. Leider habe ich nicht so viel Ahnung von Musik das ich dieses Instrument erkennen könnte. Spekulationen helfen da nicht weiter.
Nach dem Intro geht der Song aber weiter, mit unglaublicher Klangfülle.
Nicht schnell, weiß aber zu rocken, zu überzeugen durch die Dichte die hier erzeugt wird.
Wie ein Fluss, von der Quelle beginnend der immer dichter, schneller und breiter wird.
Also, ich könnte mir unter dieser Musik einen Fluss vorstellen und Wassergeräusche sind immer wieder eingespielt in diesem Lied.
Sehr überzeugende kurze Nummer dieses Lied.

Bei dem Intro von Kingdom Come Undone denkt man erst der Sound ist weg, irgendwas stimmt mit der Anlage nicht, doch der Song startet erst mit zurückhaltender Lautstärke um dann loszulegen. Immer dichter zu werden und Gas zu geben.
Sehr starke Sache. Schnell und mitreissend.
Einfach genial, sowas will ich beim Autofahren hören.
Melodien werden nicht vergessen bei Eluveitie, sie sind auch hier wieder vorhanden, egal wie schnell der Song ist.

Gedämpfe Melodien eröffnen Quoth the raven doch die Gitarren machen wieder Tempo und treiben den Song weiter nach vorne.
Das Stück ist etwas langsamer als der Albumdurchschnitt, doch nicht viel langsamer.
Insgesamt alles sehr stimmig, ebenfalls der hohe weibliche Gesangspart.

Mit (do)minion geht es dann weiter.
Leider bekomme ich angezeigt das dieser Song leider nicht verfügbar wäre. Nun gut, dann kann ich dieses Stück leider nicht besprechen.

Dann mache ich halt bei dem nächsten Stück weiter, welches sich Setlon nennt.Eine schöne Folknummer. Ein Instrumental, das zu überzeugen weiß. Lockert ein wenig das Album auf, wie ich finde.

Darauf folgt Sempiternal Embers was schon wieder mehr rockt, auch weiter mit vielen Folk Einflüssen. Aber ein schnelles Stück ist es wieder. Die Pause mit dem ruhigen Vorgänger währte also nicht lange.
Eine schöne Headbangnummer. Rockt auf jeden Fall.
Das Lied steht ganz in der Tradition dieses Albums, schnell, mit Folkelementen und durchgehend rockig. Wer kann dabei stillsitzen ?

Lugdūnon ist das vorletzte Stück dieses Albums. Das Intro verspricht ein getragenes Stück, ruhiger, trauriger gehalten.
Obwohl die Geschwindigkeit ein wenig zurückgenommen wird verliert das Lied nichts an seiner Stärke und passt ebenfalls hervorragend zum Rest des Albums.

Das Finale dieses Albums bildet das dreizehnte Stück namens The Liminal Passage.
Wie das Intro die Scheibe eröffnet hat wird hier der Abschluss gebildet ganz im Stile des Intros. Traurig, getragen und melancholisch.
Sehr schön wie hier durch das Intro und das Outro der Rahmen des Albums geschaffen wird. Gefällt mir, das bildet somit eine Runde Sache.

Mein Fazit zu diesem Album ?
Auf jeden Fall ein Kauf wert und ich werde es sicherlich wenn es rauskommt meiner Sammlung hinzufügen.

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