Pure Soundart – Bye, bye beauty

16. Februar 2010
von Sebastian

Vor einiger Zeit wurde mir ein Album zur Besprechung reingereicht. Es ist von einer Band von der ich noch nie irgendwas gehört habe. Pure Soundart nennt sie sich. Das Album nennt sich Bye bye beauty und beides habe ich bisher noch nicht gehört. Aber was nicht ist kann sich schliesslich ändern und deswegen das Review hier, denn ich habe in das Album einfach mal reingehört.

Zum Cover ist erstmal soviel zu sagen : Simpel, einfach, aber auch ein wenig interessant, wobei ich bezweifel das es mir umbedingt im Laden aufgefallen wäre.

Also dann, höre ich einfach mal rein in die Scheibe. Dafür habe ich sie hier ja schliesslich und es schade nie was neues mal kennenzulernen.

Laut der Presseinfo hat das Album schon ganz gute Kritiken bekommen, so ist es nicht. Zwar sind die dort aufgeführten Zeitungen die diese Kritiken verteilten nicht mein Maßstab, aber trotzdem nicht schlecht die Kritiken.

Nun denn, die Platte geht ruhig los, der erste Eindruck ist das ich wieder abschalten will, hört sich nach komischen Pop an den ich nicht mag und nicht höre.
Aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen, von dem Intro der Scheibe und dem ersten Song, denn es ist nur ein Intro. Danach rockt das Zeug schon ordenlich los.
Wobei die Bezeichnung Rock sicher die richtige ist für diese Scheibe und diese Musik.
Fröhlich und frisch kommt es rüber, die Musik, originell gemacht, aber nicht umbedingt die Musikrichtung die ich hier normalerweise im biotechpunk habe und bespreche.

Insgesamt schlau gemachte Songs, teils fröhlich teils melancholisch, aber nie wirklich düster. Sicher Musik die den Frühling einläuten könnte.
Für Leute die eher auf Metal und Punk der härteren Gangart stehen ist diese Scheibe wahrscheinlich doch zu poppig ausgefallen.

1. Hello, You Are Beautiful
2. Hunting Roulette
3. Life Is a Crime Scene
4. The Ghost
5. A Day of Fire
6. 71199
7. Gone
8. Random Call (Goodbye, You Were Beautiful)
9. Cabaret Voltaire
10. Mr Death
11. Hello Goodbye
12. Rest Now, Weary Head


Pure Soundart – 71199

Pure Soundart | MySpace Music Videos

Wer mal in ein paar der Songs reinhören möchte kann dies auf der Myspace Seite der Band machen.

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4 Kommentare zu Pure Soundart – Bye, bye beauty

  1. Tom am 18. Februar 2010 um 23:31

    Grossartige Band, grossartiges Album. Die kritiken waren ja vor allem in der Schweiz ziemlich gut (in England eher durchwachsen).

    Nur kann ich mit dir nicht ganz übereinstimmen, wo du das fröhliche gefunden hast =) Denn in den ersten 10 Songs geht es eigentlich nur um Schicksalsschläge der Band wie den Verlust der Eltern, Behinderung durch Unfall einer Freundin, Selbstmord eines Cousins…da ist ziemlich heavy stuff dabei.
    Nächstes Mal nicht immer von der “Fassade” blenden lassen =)

    Ich glaube, das hat auch die Band mit dem Artwork bezweckt (wenn man sich die CD kauft und das gesamte Poster dann vor sich hat…)

    Alles in allem, tolle Rockplatte mit enorm viel Tiefgang für all jene, die ein wenig Zeit aufwenden wollen. Für Fans von schnellem Punk und hartem Metal aber garantiert die falsche Wahl =)

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  2. Sebastian am 19. Februar 2010 um 12:30

    Hallo Tom,

    danke für dein Kommentar hier zu dem Review.

    Nun, danke für die Kritik und die Hinweise zum Album, dann will ich mal auf die Punkte ein bisschen eingehen.

    Die Musik die sie machen können Pure Soundart auf jeden fall, sie können spielen und die Platte ist auch klasse produziert.

    Leider lag mir nicht das Album als solches vor sondern nur die Lieder als MP3 als Promo, daher konnte ich nicht auf das Gesamtwerk eingehen und mir auch hier kein Bild machen und nicht direkt auf die Texte eingehen.

    Ferner habe ich mich da eventuell auch ein wenig von den mitgelieferten Reviews leiten lassen.

    Pure Soundart tauen mit ihrem DÂŽebutalbum jedes gefrorene Winterherz auf, ohne sich in
    ein Fasnachtsgewand zu zwängen

    – aus der Wiler Zeitung .

    Nun, die Musik klingt für mich schon ein wenig fröhlich, die Musik an sich, nicht die Texte, die ich leider nicht habe und daher nicht beurteilen konnte.
    Mehr als die Fassade lag leider nicht vor um mir einen Eindruck über die Platte zu verschaffen.
    Aber ich werde in Zukunft versuchen mehr über die Bands die ich zum Besprechen vorgelegt bekomme, herauszufinden.

    Schöne Grüsse,
    Sebastian

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  3. Tom am 16. März 2010 um 15:09

    Hey Sebastian

    Danke für die Rückmeldung =)

    Ich kann schon verstehen, dass es enorm schwierig ist, eine Konzeptplatte bloss anhand von Mp3′s zu bewerten. Ich habe für die Platte selbst mehrere Anläufe gebraucht, doch sobald sie einmal gezündet hat, war ich schlicht überwältigt.

    Ich kann aber auch gut verstehen, dass die Platte aus der Sicht Metal und Punk eher lockerer und fröhlicher wirkt (auch aufgrund der letzten 2 Songs, welche ganz klar einen optimistischen Turnaround zeigen)

    Wollte eigentlich nur darauf hinweisen, dass es sich lohnt, der Platte eine Chance zu geben, denn in meinen Augen ist es ein mutiges und für ein Debut gewagtes Konzeptwerk. Hätte auch nach hinten losgehen können.

    AntwortenAntworten
  4. Sebastian am 16. März 2010 um 15:14

    Hallo Tom,

    gerne doch für die Rückmeldung, ich beantworte hier alle Kommentare, die an mich gerichtet sind und an das was ich hier so schreibe.

    Das Hauptproblem das die Musik mir so fröhlich erschien liegt wahrscheinlich daran das ich hauptsächlich auf die Musik geachtet habe, aber nicht auf das Gesamtkonzept und nicht auf die Texte.

    Eine Chance sollte die Platte bekommen und sie wird sicher auch ihre Fans finden.

    Die Musik klingt für mich einfach nur ein wenig zu fröhlich, das Konzept der Platte mal ausser acht gelassen was mir als Promo mp3 leider nicht vorlag.

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