Review : Innocent Exile – A Summer for the Damned

Am 15. Mai ist es erschienen, das Debütalbum der Alternativrocker von Innocent Exile.
A Summer for the Damned nennt es sich und bietet Abwechslungsreiche Rockmusik.

Innocent Exile spielen weil sie spielen wollen, nicht wegen den After-Show-Partys, nicht wegen den Groupies, sondern wegen der Freude an der Musik.

Wir wollen keine grossartigen After Show Parties geben, keine Groupies aufreissen“, erläutert Patrick Huven. „Ich befürchte wir sind die personifizierte Anti – These des typischen Rock – Stars. Mit unseren Songs versuchen wir eher persönliche Geschichten zu erzählen, um den Leuten zu vermitteln wer wir sind und was wir mit unserer Musik aussagen wollen“, so Matthias Spratte weiter.

So sieht es also aus, doch wie sieht das Debüt aus ?
Wir vom biotechpunk haben einmal reingehört und auch ein zweites mal um einen Eindruck von dem Schaffen der Band und deren Debütalbum zu erlangen welches im groben die Geschichte einer gewissen Alissa abhandelt.

Das Album, welches sich “A summer for the damned” nennt beinhaltet insgesamt neun Songs, die alle hervorragend produziert wurden.
Produziert wurde das Album von Innocent Exile und Heiko Dürr und erschienen ist es bei TMKR Records.

Die Tracklist liest sich folgendermaßen :

  • The suffering
  • Hole in your Hearth
  • A summer for the damned
  • Waste away with me
  • Send the Killes in
  • Alyssa
  • Heaven wasn´t made for me
  • The saddest Song
  • Vicious Jelousy
  • Doch was wird hier nun geboten, nachdem die Details alle vorgestellt wurden ?

    Innocent Exile, wie schon in der Einleitung erwähnt, spielen keinen Brachialmetal, keinen Punk, das ist hier nicht zu erwarten, sondern eher Alternativ Rock.
    Alternativ Rock, diese Schublade- und Genrebezeichnung trifft es wahrscheinlich am ehesten, wenn man die Musik der fünfköpfigen Band beschreiben möchte.

    Die Musik ist recht Abwechslungsreich, hat diverse Elemente, Einflüsse und Stile vorzuweisen, die hier zu einen Konglomerat vermengt wurdnen.

    Die Musik ist, sicher im Gegensatz zu sehen mit dem was ich hier sonst meist vorstelle, eher ruhig zu sehen.
    Ruhig, aber ohne Langeweile aufkommen zu lassen.

    Wie ich finde wurde sehr viel auf die Details gesetzt, die Melodien, die auch in der Gesangslinie zu finden sind.
    Im groben gesehen erinnert mich die Musik an manchen Stellen an Floodgate, wobei ein Vergleich für Innocent Exile schon schwer zu finden ist, denn die Musik ist schon etwas eigenes.
    Jedenfalls habe und kenne ich nichts vergleichbares.

    Ein Apieltipp zu finden ist ein wenig schwer, denn jeder Song ist für sich gesehen schon was besonderes, eigenes.
    Die Band hat ihren eigenen Stil, ihre Linie gefunden die sie hier auf dem Album vertritt, ohne sich zu limitieren oder kopieren in den verschiedenen Songs dieses Albums.

    Der Titelsong A summer for the damned, der auch als Video ausgekoppelt wurde ist sicherlich ein Anspieltipp.
    Hier sind die verschiedenen Elemente des Stils von Innocent Exile zusammengefügt worden zu einem großen ganzen.

    Aber auch Send the Killers in überzeugt mit seiner harten Art, die ziemlich gut zur Thematik passt die im Text übertragen wird.

    Abschliessend ist zu sagen das Innocent Exile mit diesem Album ein ziemlich starkes Stück Musik abgeliefert hat, ohne auf die gerade so angesagten Elemente zu setzen wie Blastbeat, Doublebass, Geschwindigkeitsrecorde, Screams und Grouls und all das was sich gerade so in den Charts unter der Bezeichnung tummelt.

    Innocent Exile spielen eher manchmal etwas ruhigere Töne, die ausgewogen ineinander passen ohne zu stören, die aber auf der anderen Seite deftig rocken können was die Band auf der Bühne immer wieder unter Beweis stellt.

    Wer sich davon selber einmal überzeugen möchte sollte auf jeden Fall die Jungs sich Live antun.

    Bis dahin sollte man sich das Album zulegen, welches man sich auch bei Itunes zum Beispiel besorgen kann, oder einfach mal reinhören auf myspace, wo Innocent Exile ebenfalls zu finden ist.

    Weblinks:
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  • Innocent Exile im Web
  • Innocent Exile auf myspace
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