Schon vor ein paar Tagen erschien das Sonderheft vom Rock Hard anlässlich des kommenden neuen Iron Maiden Albums. Da ich mich selbst schon ziemlich auf das Album freue, habe ich auch hier nicht lange gezögert und zugeschlagen. 6,90 Euro kostet das Heft und man bekommt es auch gleich schön in Folie eingepackt. Das hat den Grund, dass so die Poster im Heft lose sind und man keine Löcher beim Rauslösen aus dem Heftinneren hat. Doch damit sind wir auch schon beim größten Negativpunkt dieses Sonderhefts angelangt: die Poster. Es sind zwei große Poster mit jeweils zwei Albumcover (die Cover von Iron Maiden, Killers, The Number of the Beast, Piece of Time, Live after Death, Somewhere in Time, Powerslave und Seventh Son of a Seventh Son) auf Vorder- und Rückseite, eigentlich eine schöne Idee und ich hätte schon noch einen Platz in meiner Wohnung um ihn mit einem Porträt von Eddie zu verzieren aber leider sind die Poster meiner Meinung nach nichts geworden. Mir kommen sie viel zu unscharf und leicht gestreckt vor.
Das war es dann aber auch fast mit den negativen Dingen, solltet ihr also nur auf die Poster scharf sein, dann lohnt sich das Heft nicht. Aber eigentlich sind die ja auch nur schmückendes Beiwerk, also kommen wir mal zum Heftinhalt: Neben Artikeln mit aktuellem Bezug, wie Interviews mit Steve Harris, Dave Murray und Adrian Smith, einem Studioreport zum neuen Album “The Final Frontier” und einem Livebericht vom Tourauftakt in Dallas, gibt es auch jede Menge ‘historischer’ Artikel und Interviews. Das ist schon ganz interessant zu lesen, wie damals so die Artikel im Rock Hard zu Iron Maiden aussahen. Außerdem gibt es eine knapp 30-seitige Band-History (aus dem Jahre 2008, ich weiß jetzt nicht, ob diese History schon mal in einem Sonderheft erschien) und eine Besprechung zu allen wichtigen Ton- und Videoveröffentlichungen. Teilweise sind diese Reviews aus der Zeit der ursprünglichen Veröffentlichung oder es wurden extra neue geschrieben.
Wirklich viel “Neues” in dem Sinn gibt es also nicht im Heft, es sind viele alte Sachen, die nun einfach gesammelt wurden. Aber es ist dennoch ziemlich interessant, auch wenn ich noch nicht komplett mit dem 130 Seiten starken Heft durch bin. Ob man es nun braucht, muss jeder für sich selbst entscheiden, nur durch die Verpackung habt ihr natürlich keine Chance am Kiosk mal durchzublättern, ob es sich rentiert. Vielleicht hilft euch aber neben meiner knappen Inhaltsbeschreibung auch noch dieses Video von Chefredakteur Götz Kühnemund weiter, wo er kurz das Heft vorstellt.