Sonic Syndicate brachten ihr neustes Werk auf den Markt und der biotechpunk hat mal reingehört was uns hier so geboten werden wird.
Das Album kommt mit elf Songs daher :
1. Beauty And The Freak
2. Revolution, Baby
3. Turn It Up
4. My Own Life
5. Burn This City
6. Black And Blue
7. Miles Apart
8. Plans Are For People
9. Leave Me Alone
10. Break Of Day
11. We Rule The Night
Geboten wird rockiger Metal, jedenfalls klingt so das Intro des Titelstückes.
Insgesamt ist es aber doch eher etwas in die Richtung Metalcore, auch wenn nicht ganz so hart, die Musik.
Die Band ist mit dem neuen Album derzeit so einiges in der Presse, kann man es nachvollziehen ?
Sicherlich, denn hier wird handwerklich und auch musikalisch gut gemachte Musik abgeliefert.
Eine Bewertung zum neuen Sänger kann ich hier nun nicht vornehmen, denn bisher kenne ich noch keine weiteren Alben der Band, da Sonic Syndicate bei mir bisher nicht auf dem Radar waren.
Das Album geht hart los, die Mischung hält sich zwischen Klargesang und Growls.
Erinnert mich stellenweise an Fear Factory zu Demanufacture Zeiten.
Ob der Vergleich aber angebracht ist ? – In Facetten vielleicht, aber insgesamt liefert Sonic Syndicate hier keinen Industrial Metal ab der in die Fear Factory Schublade passen würde.
Laut Wikipedia spielen sie Melodic-Death Metal und auch wenn ich hier nicht so wirklich die Death Metal Parts raushören kann, passt diese Stilbeschreibung schon eher zu der gebotenen Musik.
Insgesamt muss ich aber für meinen Teil zu diesem Album sagen das es mir einfach zu glatt und steril produziert klingt.
Die Musik ist zwar kraftvoll produziert worden, doch klingt es zu kalt, wie ich finde.
Wie ich in diversen Interviews der Band gelesen habe, machen sie gerne mal ihr eigenes Ding.
Das ist auch richtig und wichtig so, leider gefällt mir dies dann aber nicht so sehr.
Da steckt am Ende zu wenig Death Metal mit Melodien drin.
Dafür ist die Musik streckenweise mir einfach zu poprockig geworden, so als würde die Band mit manchen Songs versuchen in die Radio-Rocksongecke zu wollen.
My own life ist hier zum Beispiel so ein Song.
Recht seicht und poppig.
Mein Fazit: Mit diesem Album konnte mich die Band leider nicht überzeugen.
Einige Kritikpunkte wurden schon erwähnt.
Das alles ist leider nichts für mich, wobei ich diverse gute Ansätze finden kann, doch driftet das ganze immer wieder in die Radiorock Ecke ab, scheint sich hin und wieder an Nickelback zu orientierten, verbunden mit einigen härteren Passagen und einigen Growls.
Dazu ist mir die Produktion irgendwie einfach zu kühl und steril, wie bereit erwähnt.