Motorjesus, Rock ‘n’ Roll, ein Musclecar auf dem Cover, Flammen und ziemlich coole Musik, so könnte man eine Zusammenfassung dieses Reviews vorwegnehmen.
Die 1992 in Mönchengladbach gegründete Band hat nach ihrem Namenswechsel zu einigen Veröffentlichungen gebracht, und auch wenn das Coverartwork ein wenig an jenes des Vorgängeralbums erinnert, ist es ein neues Album der Band.
Insgesamt ist es, wenn man der Wikipedia glauben schenken darf, das dritte Album von Motorjesus, neben einer EP und drei Demoveröffentlichungen, damals noch als The Shitheadz.
Motorjesus spielen Rock ‘n’ Roll, wie ich schon erwähnte, ebenso wie Motörhead es machen, doch auch wenn beide im gleichen Genre zu Hause sind und beide etwas mit Motoren zu tun haben ist die Richtung von Motorjesus doch ein wenig anders.
Vom Stil her geht es doch ein wenig in Richtung Chrome Division, würde ich mal sagen, doch mit einem melodiöseren Gesangstil als die eben genannten.
Wenn ich nun nach weiteren Vergleichen suchen will kommen mir bestimmt noch so einige andere Bands in den Sinn, doch vielleicht sollte hier noch Volbeat genannt sein, mit denen ich Motorjesus ein wenig vergleichen würde.
Motorjesus spielen auf diesem Album, das mit vierzehn Songs gut gefüllt ist, Hard Rock, welcher eine gute Produktion aufwarten kann, mit einem recht warmen Sound, wie ich finde.
Die Songs selber sind recht Abwechslungsreich, dabei aber aber auf einer Linie bleibend welcher den Stil, die Band selber immer durchblicken lässt.
Wie das Cover schon verrät ist dies Musik die sich wunderbar im Auto hören lässt.
Da fährt man doch direkt noch lieber mit dem PKW zur Arbeit, wenn man nur so einen Wagen wie auf dem Cover zur Verfügung hätte.
Aber ich schweife mal wieder ein wenig ab.
Die Songs die nicht nur stumpf runterrattern sondern mit passend eingesetzten Melodien aufwarten lassen herausklingen das die Band mit Spass an der Sache ist.
Auch kann man raushören das die Songs Live auf der Bühne sicher gut ankommen werden, denn sie klingen als wären sie für die Bühne geschrieben worden.
Mein Fazit : Sicher könnte Motorjesus noch ein wenig eingängigere Songs schreiben. Sicher ist aber auch das die Songs höchstwahrscheinlich live erst so richtig krachen und enfalten können.
Das sind Lieder die für die Bühne geschrieben wurden, meiner Meinung nach, aber diese Einschätzung entspringt meinen Hörgewohnheiten, und diese Tendieren bei solcher Musik wie sie Motorjesus abliefert dazu das solche Sachen auf die Bühne gehören.
Trotz das ich solche Musik am liebsten auf der Bühne sehe ist es auch im Autoradio oder zu Hause eine starke Scheibe die mit harter Rock Musik gute Laune verbreitet weil die Musik die Motorjesus hier abliefert einfach unterhaltsam und toll ist.
Also, testet die Scheibe einfach mal an, auch wenn das Coverartwork vielleicht ein wenig an Matchbox Autos erinnert.
Weitere Infos :
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Songs von Wheels of Purgatiory
1. Ignition
2. Motor Discipline
3. Fist Of The Dragon
4. King Of The Dead End Road
5. Fuel The Warmachine
6. Hammer Of The Lord
7. West Of Hell
8. Down To Zero
9. Wheels Of Purgatory
10. The Church (Of Booze And Kerosene)
11. The Shadowman
12. Fire 99
13. Electric Rise
14. Old Man
Bisherige Veröffentlichungen :
Demo
Album
Weblinks :
Homepage von Motorjesus
Motorjesus in der Wikipedia
Erscheinungsdatum und Label :
10. Dezember 2010
via
drakkar records/sony Music