Review: KEZZA – songs for the almost dead

Das Album von Kezza kommt hier in einer Pappschuberhülle daher, mit dem Artwork bedruckt, solche Pappschuber kennt man sicherlich von den Veröffentlichungen die in den Musikmagazinen beigelegt werden.
Dafür passt hier die Hülle aber einfach, sie passt zur Band, das Artwork passt und auch wenn das Album von KEZZA nun nicht in einem gewohnten Format daherkommt, es geht vor allem um die Musik die drauf ist, und da bietet das Album von KEZZA eigentlich alles.
Eine Hülle in der die CD steckt, ein Artwork und einen Beipackzettel, oder auch Booklet genannt, wobei es hier eher ein Zettel ist.

So, nun aber genug über die Kunst ausgelassen, wollte es nur mal erwähnt haben, denn eine Veröffentlichung in solche einem einfachen Format ist mir bisher noch nicht so wirklich untegekommen.
Aber ich halte es für gar keine schlechte Idee, ein Album so herauszubringen.
Platzsparend, aber sicherlich beim einsortieren nicht so leicht wiederzufinden.

Was bietet uns KEZZA denn hier auf “songs for almost dead” ?
Geboten wird schneller und lauter Punk, recht schnell gespielt, vielleicht schon eher in die Hardcore Ecke driftend.
Die Übergänge zwischen den Stilen sind fliessend, wie ich finde, von Punk zu Hardcore und von dort zum Metal, die Abgrenzungen sind nicht leicht zu finden, aber irgendwer kann diese sicher defininiern.

KEZZA bieten hier zehn Songs auf dieser Scheibe, die aber recht schnell um sind, denn, wenn ich mich nicht vermessen habe, dann ist dies Album nur gute 25 Minuten lang.
Dafür haben die englischsprachigen Songs hier und da deutschsprachige Einspielungen, irgendwelche Zitate aus Funk und Fernsehen.
Woher die Zitate kommen, ich kann es nicht genau deuten, da bin ich leider nicht so bewandelt.

Mein Fazit: Kezza bieten und spielen hier schnellen Punk, kann man es Hardcore nennen, keine Ahnung.
Die Platte rockt einfach, dazu in einem ansprechenden, an Schallplatten erinnerndes Digipak, wobei das auch aus Zeitschriftenbeilagen bekannt sein könnte.
Gefällt mir aber trotzdem in diesem Format, das ist mal was anderes als immer nur die Plastikhüllen.

Alles in allem eine sehr überzeugende Veröffentlichung von einer Band die ich bis dato noch nicht kannte.
Kann ich nur empfehlen.

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Tracklist
rock´n´roll yakuza
modern victim
the jugger
drowning
the seed
homophobic shitface
blitzkrieg attitude
industry
outta my way
highway killer

Video

Labels
Ice cold Rec. – EXHXR

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