Echo Chamber #003

So kommen wir hiermit nun schon zur dritten Ausgabe der Echo Chamber, wieder einmal liessen sich ein paar interessante, Musikbezogenen und hoffentlich lesenswerte Themen in den weiten des Web finden die ich hier nun präsentieren möchte.

Nebenbei bemerkt, es ist die dritte Ausgabe, immer noch habe ich kein Logo gefunden und entworfen, langsam wird es hier zu einem Running Gag wie manche Albenveröffentlichungstermine.
Aber wegen einem Logo will ich die Reihe hier nicht warten lassen, daher geht es auch in der dritten Runde mit einem Platzhalter vonstatten.

Nun gut, los gehts:

Kann eine Platte ein Leben verändern?

Cheerleader mit Anarchie-A auf der Brust, ein Hausmeister, eine rockende Crowd und ein Typ in einem cool-uncool gestreiften Shirt mit seinen Haaren im Gesicht. Und eine Power, eine Wut, eine Kraft, die dem Innenleben eines pubertierenden, jungen Mannes nicht unähnlich ist. Ich war sofort, ab dem ersten Moment, drin. Konnte mich dem Sog nicht entziehen.

Metall-Musik und Blech-Berichte

Heute ist Allerheiligen, ein sogenannter “Stiller Feiertag”, an dem in manchen Bundesländern keine Musikveranstaltungen stattfinden dürfen.

In Berlin ist heute ein ganz normaler Werktag, aber man kann es natürlich trotzdem unpassend finden, wenn eine als satanistisch geltende Black-Metal-Band “ausgerechnet” an Allerheiligen ein Konzert in der Hauptstadt spielt. Das ist dann allerdings eher eine Geschmacksfrage.

Hier hätte ein Konzertbericht stehen können

Gestern Abend war ich im verschlafenen Schaffhausen, um mir Sparrow and the Workshop anzusehen. Mit Songs wie diesem kann das nur ein grandioses Konzert gewesen sein:

Zumindest gehe ich davon aus, denn als die drei gegen 23 Uhr loslegten, war ich schon längst wieder daheim. Wie kam es dazu? Laut Last.fm ging es um 20 Uhr los, d.h. für mich, dass gegen 21 Uhr die erste Band spielt und dann spätestens um 22 Uhr die Hauptband. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Als ich dort pünktlich eintraf (reservierte Karten nur bis eine Stunde nach Beginn gehalten), informierte mich einer aus der Vorband, dass sie jetzt Essen gehen würden und um 21 Uhr Einlass wäre.

Punk: Nadel im Ohr, Klinge am Hals

Häßlich geschminkte Jugendliche tragen in Müll-Klamotten, mit Nazi-Insignien und Hundeketten Protest gegen Arbeitslosigkeit und Langeweile in der Industriegesellschaft zur Schau. Ihr primitiver “Punk-Rock” wird von Plattenfirmen erfolgreich vermarktet. Jet-Setter von New York bis München empfinden die Lumpen-Mode als letzten Schick. Doch echte Punker sehen den Rummel schon kritisch: “Da läuft irgendwas schief.”

Damit kommen wir hier nun auch schon zum Ende dieser Ausgabe, vielleicht schaffe ich es bis zur nächsten dann auch zu einem Logo.
Aber das ist nicht das wichtigste, denke ich mal.
Sobald sich wieder eine Handvoll Berichte angesammelt hat wird es hier dann auch weitergehen.