Vier Jahre sind in die Welt gegangen seit dem letztem Album von Iron Savior, vier Jahre in dem die Band nicht untätig geblieben ist.
In dieser Zeit ist der “Metropolis” Nachfolger entstanden welcher hier nun vorliegt und den Namen “The Landing” trägt.
Geboten wird auf diesem Album eine Mischung aus Heavy Metal und Power Metal, aber ich glaube die Band Iron Savior muss nicht mehr wirklich groß erklärt werden, oder ?
Schliesslich gibt es die Band schon seit 1996.
Nun ist es aber so das ich mich persönlich, auch wenn es diese Band schon lange gibt, sie eine große Fangemeinde aufweisen können und Iron Savior hier und da in den großen Metalmagazinen abgehandelt werden, ich die Band nicht wirklich kenne und auch nichts über deren Musik so wirklich weiß.
Sie spielen Power Metal, damit weiß ich das es nicht mein Geschmack ist, aber da ich sie nun als Promo vorliegen habe, dieses Album, werde ich mich auch kurz damit beschäftigen und mal reinhören.
Schliesslich ist es nie zu spät seinen Horizont ein wenig zu erweitern und etwas neues kennenzulernen.
So weit, so gut, es wird ganz ordentlicher Metal hier abgeliefert, in der Ebene zwischen Hynmen und Kitsch, wie ich manchmal finde, ohne das nun irgendwo abwertend zu sehen.
Nur gehen mir diese Stilelemente manchmal recht weit an die Schmerzgrenze, zu viel Phatos kann auch eben zu viel sein und damit für mich die Songs zerstören anstelle sie zu bereichern.
Manch einer wird das nun vielleicht abfeiern, es freut mich wenn es gefällt, aber das ist nicht ganz so mein Ding.
Insgesamt ist es hier aber ein ganz ordentliches und gut gemachtes Album geworden, ohne das ich nun abfeiern werde oder irgendwie in die Musikgeschichte einordnen könnte.
Mein Fazit: Wie gesagt, ein ganz ordentliches Album, nicht umbedingt mein Geschmack, nicht das was ich so hören würde, aber auch nicht schlecht.
Wer Power Metal hört, der kann es mal antesten, vielleicht passt es.
Ich für mein Teil sehe das gute in diesen Power Metal Promos, die ich hier bekomme darin das ich neue Musik kennenlernen kann und auch wenn es mir nicht so zusagt das ich diese Genres auch kennenlerne.
Also, es ist nicht vergebens und nicht überflüssig das ich drüber hier schreibe.
Aber auch die Musik von Iron Savior ist leider nicht so mein Ding.
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Tracklist
01. Descending
02. The Savior
03. Starlight
04. March Of Doom
05. Heavy Metal Never Dies
06. Moment In Time
07. Hall Of The Heroes
08. R. U. Ready
09. Faster Than All
10. Before The Pain
11. No Guts No Glory
Ltd. Digipak inkl. 2 Bonustracks
(Neu eingespielte Versionen von
“Coming Home” und “Atlantis
Falling”)
Erscheinungsdatum
18. November 2011
Label
AFM Records
Hi Sebastian,
ich melde mich hier ausnahmsweise mal persönlich, weil ich Deine Kritik richtig gut finde. Ich finde es wirklich im höchsten Maße beachtenswert, wie fair, respektvoll und neutral Du Dich hier einem Thema annimmst, obwohl Du selbst (leider, haha) damit nicht warm werden kannst. Ich danke Dir einfach mal stellvertretend für alle Musiker, die Du rezensierst für Deine Achtung vor unserer Arbeit als Künstler unabhängig von like oder dislike. Das kann nicht jeder.
Best, Piet
Halo Piet,
danke sehr für dieses Kommentar.
Ich versuche nun mal, auch wenn sie mir nicht zusagt, die Musik vorzustellen und ein wenig zu beschreiben, auch wie ich sie einschätze, aber ich kann natürlich nur von meinem Standpunkt aus über Musik schreiben und da spielt mein Geschmack eine große Rolle.
Aber ich gebe so gut wie alles eine Chance und wenn ich mich mit einem Album auseinandersetze dann schreibe ich meistens auch drüber.
Ich versuche es meistens zu fair wie möglich zu gestalten, wirklich nieder mache ich keine Band, wobei manchmal die Fans oder Bandmitglieder vielleicht anders sehen.
Aber danke nochmal für dein Kommentar hier und weiterhin viel Spass an der Musik und viel Erfolg,
Grüsse Sebastian