Was es mit dem Listenalarm auf sich hat, habe ich hier versucht zu erklären. Alle bisher in dieser Reihe veröffentlichten Beiträge sind am Ende des Artikels verlinkt.
(Anmerkung: Ich versuche zu allen Alben in dieser Rubrik Hörbeispiele zu finden und zu verlinken, da das Internet aber manchmal sehr kurzlebig ist, kann es sein, dass die Links nicht mehr aktuell sind, wenn ihr diesen Beitrag lest.)
Das 7. Studioalbum von Nevermore, somit Nachfolger des starken 2005er Albums “This Godless Endeavor“, ist gleichzeitig auch das Letzte mit Jeff Loomis und Van Williams. Der Gitarrist und der Drummer stiegen rund ein Jahr nach dem Erscheinen von “The Obsidian Conspiracy” aus und so verbleiben momentan nur Warrel Dane und Jim Sheppard als Bandmitglieder und die Zukunft der Band steht in den Sternen. Dazu kommt, dass Sanctuary, die Vorgängerband von Nevermore, wieder ins Leben gerufen wurde.
Ich empfinde “The Obsidian Conspiracy” im Gegensatz zu seinem Vorgänger als etwas ‘luftiger’. Loomis hält sich etwas zurück und Warrel Dane erhält etwas mehr Raum für seinen Gesang, der auch auf dieser Scheibe wieder einfach nur genial ist.
Sollte dieses Album womöglich wirklich das letzte Album von Nevermore sein (und Nevermore ohne Loomis kann ich mir nicht vorstellen), dann ist es ein würdiger Abschluss einer fantastischen Diskografie der Band aus Seattle und es ist eigentlich sehr traurig, dass diese Band nie die Aufmerksamkeit erhalten hat, die sie verdient hätte.
Es ist vermutlich nicht das beste Album von Nevermore (das ist für mich “Dead heart in a dead world“), aber es steckt immer noch fast alle Veröffentlichungen, die es so im Metal gibt in die Tasche. Warum einige Leute von dem Album enttäuscht sind, kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Vielleicht sind sie etwas verstört davon, dass das Album etwas eingängiger ist als die Vorgänger. Ich empfinde das aber nicht als Nachteil. Der einzige Durchhänger auf dem Album ist meiner Meinung nach “Your Poison Throne“, der wird aber vom restlichen Songmaterial locker wieder aufgefangen.
Bald geht es hier dann weiter mit meinen Top 3 des Jahres 2010.
Meine Albumversion hat 10 Songs mit rund 45 Minuten Spielzeit
Bandhomepage: MySpace
Hörproben:
Nevermore mit Emptiness Unobstructed
Nevermore mit The Obsidian Conspiracy
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Listenalarm 2010:
Unter ferner liefen, Platz 15 (Zaz – Zaz), Unter ferner liefen, Platz 15 (Zaz – Zaz), Platz 14 (Kylesa – Spiral Shadow), Platz 13 (Nachtmystium – Addicts), Platz 12 (Alter Bridge – AB III), Platz 11 (Dawnbringer – Nucleus), Platz 10 (Procession – Destroyers of the Faith), Platz 9 (The Sword – Warp Riders), Platz 8 (Långfinger – Skygrounds), Platz 7 (Ghost – Opus Eponymous), Platz 6 (Haken – Aquarius), Platz 5 (Heljareyga – Heljareyga), Platz 4 (Nevermore – The Obsidian Conspiracy), Platz 3 (Manic Street Preachers – Postcards From a Young Man), Platz 2 (Flotsam and Jetsam – The Cold), Platz 1 (Major Parkinson – Songs from a Solitary Home), Zusammenfassung
Sprity, bei Nevermore hast du meine volle Sympathie! Nur live sind die scheiße, leider! Habe deswegen jahrelang nen Bogen um Warrel’s Hauptband gemacht. Die Soundschnipsel hier machen aber wieder Bock! Schade, dass die Jungs aufhören.
ja, hab sie auch ein mal live gesehen und das muss ich nicht noch mal sehen. Aber was die im Studio abziehen war schon richtig klasse. Finde es auch schade, aber man weiß ja nie, vielleicht raufen sich Dane und Loomis irgendwann wieder zusammen. Auch wenn Dane im Moment ja ziemlich damit beschäftigt ist dreckige Wäsche zu waschen.
Das steht dann demnächst in der Bunten mit Bart…;-)
Gefällt mir, also der Kommentar. Wobei, versteht sicher nicht jeder.