Review: Beyond the Bridge – The Old Man & The Spirit

Die Band Beyond the Bridge, ich kannte sie bis dato noch nicht, doch Promomaterial ist für mich unter anderem auch dafür gut um eine Band kennenzulernen und mir einen Eindruck zu verschaffen.

Mit dem Artwork zu dem Album The Old Man & The Spirit schafft es Beyond the Bridge mich schon ein wenig zu überzeugen, denn ich finde dieses Coverartwork, so schlicht und einfach es eigentlich ist, mich zu überzeugen.
Es gefällt mir einfach.
Aber es geht hier natürlich auch um die Musik, von der Beyond the Bridge auch etwas auf dem Album zu bieten hat.

Die Band spielt Progressiv Metal, wenn man es so nennen darf, diese Genrebezeichnung ist mir immer ein wenig suspekt, wahrscheinlich weil dort vieles reingepackt wird und dadurch das Genre ein riesiges Spektrum aufweist.

Die Songs haben umfangreiche Strukturen, Räume, sowie Wendungen in sich selber.
Sie sind ein wenig vertrackt, aber nicht zu sehr, es lässt sich dem Song immer folgen, wie ich finde.
Die Songs sind nicht überladen, ich finde es wird jedem Song sein Platz gelassen sich selber zu entfalten ohne das er irgendwie durch ein Instrument, eine Linie dominiert wird.

Streckenweise sind mir die Songs dann doch ein wenig zu lang geraten, doch das ist sicherlich eine Gefühls-und Geschmacksfrage, doch finde ich, das, auch wenn die Songs sicherlich ihren Platz brauchen, doch manchmal einfach schneller auf den Punkt kommen dürfen.

Stellenweise werden die Songs dann doch recht poppig, ein wenig lahm, wie ich finde, leider muss ich sagen.
Das weicht das Album an sich auf, ich verliere so ein wenig den Bezug zum Album, es wird durch die poppigen Songs auseinandergerissen, wie ich finde.
Aber das kann sicher auch daran liegen das ich eher der Albumhörer bin, so empfinde ich manches dann doch als störend.

Mein Fazit: Auf dem Album befinden sich einige rockende Songs, geniale Songs, aber auch für mich merkwürdige poppige Lieder, welche für mich doch ein wenig fehl am Platze erscheinen.
Neben den umfangreichen und ausgearbeiten Stücken wirken sie einfach deplatziert und unpassend.
Aber das wird sicher Geschmackssache sein, ich finde das hierdurch dme Gesamtalbum einfach ein wenig Schwung genommen wird.

_____________________________________________________________________
Tracklist

01. The Call
02. The Apparition
03. Triumph Of Irreality
04. The Spring Of It All
05. World Of Wonders
06. The Primal Demand
07. Doorway To Salvation
08. The Struggle
09. The Difference Is Human
10. Where The Earth And Sky Meet
11. All A Man Can Do

Label
Frontiers Records

Erscheinungsdatum
20 January 2012