Review: Stahlmann – Quecksilber

Stahlmann, von dieser Band hatte ich doch vor einiger Zeit hier schon einmal etwas zur Besprechung.
Nun liegt mir also mit Quecksilber das nächste Album vor, das nächste Element und Metal wird drangenommen.
Vom Stil geht es eigentlich dort weiter wo das Debüt endete, nur heisst laut Plattenfirma das Genre nun nicht mehr Tanzmetal, sondern Elektro Rock.
Von mir aus, es darf heissen wie es möchte, es scheint schon zu passen.
Ich für meinen Teil finde, das es musikalisch versucht wird eine Nische zwischen Rammstein und Unheilig zu finden, ich empfinde hier Ähnlichkeiten rauszuhören.
Wobei es eher in die Unheilig Richtung anstatt die Rammstein Richtung geht.

Stahlmann zieht damit das Konzept weiterhin durch, leicht düster, passend zum Gothic-Elektro-Rock, ein wenig Tanzmetal, eine feine Mischung, mit sicherlich guten Tanzflächenfüller.

Mein Fazit:Schon das Debüt konnte mich noch nicht vollkommen überzeugen und auch hier bleiben Zweifel bei diesem Album.
Ich bin mir einfach nicht wohin es gehen soll, was ich mit diesem Album genau anfangen soll.
In der Elektrobranche ist dieses Album vielleicht gut aufgehoben, ich für meinen Teil tue mich ein wenig schwer damit wie ich es bewerten und einsortieren soll.
Es sind gelungene Songs drauf, ordentliche Stampfer, aber das Gesamtkonzept erschliesst sich mir dann doch noch nicht, erscheint für mich nicht schlüssig.

_____________________________________________________________________

Tracklist
01. Engel Der Dunkelheit
02. Spring Nicht
03. Tanzmaschine
04. Asche
05. Mein Leib
06. Am Grunde
07. Goetter
08. Schmerz
09. Diener
10. Tanzmaschine (Club Remix)

Erscheinungstermin
20. Januar 2012

Label
AFM Records

Schlagwörter: , , ,