Review: V.A. – A tribute to The Lennons

Ein Tributsampler für die Lennons, wer sind die überhaupt ?
Ich muss zugeben, ich kenne die Lennons nicht, doch lerne ich sie nun also über den Umweg dieses Sampler kennen.
Das ist auch mal eine Maßnahme.

Nun, im Intro zum Album erklärt uns Archi von der Terrorgruppe um was es hier geht.
Aus eine nette Maßnahme, ich für meinen Teil gucke dann noch in die Wikipedia um mich ein wenig über die Lennons zu informieren:

The Lennons ist eine aus Pforzheim stammende Punkrock-Band, die im März 1981 gegründet wurde und damit eine der ältesten Bands dieses Genres ist.

So ist das also mit der dienstältesten Punkband Deutschlands, eine Bildungslücke meinerseit, würd ich mal sagen.

Nun denn, dafür ist dieser Sampler aber gut, ich lerne die Musik der Band ein wenig kennen, den Bandnamen und natürlich all die Interpreten die etwas für diesen Sampler eingespielt haben.
Durch meine Unwissenheit kann ich nur leider keine Vergleiche anstellen in wie weit die Bands mit ihren Coversongs das Original treffen oder originell nachspielen.

Aber egal, muss ich mich eben so überzeugen lassen und das klappt hier fast durchgehend auf diesem Sampler, denn die Songs und die Sounds sind ziemlich gut, wobei natürlich wie bei jeden Sampler der Fall eintritt das mir nicht alle Bands zusagen und auch nicht zusagen können.
Doch das ist ein anderes paar Schuhe, so ist es eben im Leben, mir kann nicht alles gefallen.

Es gibt Songs, die sagen mir mehr zu, andere weniger, bei Sampler ist es eben immer wieder so eine Sache ob mir der Interpret gefällt, das schaffen aber selten alle.

Mein Fazit: Ein Sampler ist ein Sampler und da ich die Band um die es geht nicht kenne kann ich nur schwerlich alles beurteilen was hier passiert.
Streckenweise gefalle mir die gebotenen Songs, andere eben nicht, manche gefallen mir von der Umsetzung her, aber das ist immer alles Geschmacksache.
Der Sampler ist gut gemacht, was will ich also mehr ?
Unterhaltsam ist er ebenfalls.
Aber ob man nun umbedingt diese Veröffentlichung braucht, das ist hier die offene Frage, denn ich kenne The Lennons eben nicht, auch wenn sie die dienstälteste Punkband Deutschlands sein sollen.
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Tracklist
01. Archi Motherfucker – Grußwort
02. Normahl – Claudia
03. Wildbad Bahnhof – Wolfmar
04. Stragula – Verstehen Sie Spaß?
05. Capitan Sanchez – Schlagerstar
06. Viermannzelt – Nur für Dich
07. Roger und Kölsch von Across The Border – Rache für Elvis
08. The Watcher – Wer lieben will muss leiden
09. The Sandcakes – Held der Arbeit
10. Rohware frei von Schimmel – Fallsucht
11. The Hugh Reed Explosion – Michael Hermann (Roland Kaiser)
12. Kopulator – Fuck
13. Crazy Cocks feat. Razzo – Judaskuss
14. Skeletons – The King is dead (Der König ist tot)
15. Ferdich ab – Nackt unter Kannibalen
16. Autobot – Armee der Finsternis
17. Opposed – Der Würger
18. Deutsch Nepal – So bist du
19. Fisherman’s Enemies – Sprechen Sie jetzt
20. Bonus – Bonus

Erscheinungsjahr
2008

Label
Doom-Records