Review: Tracedawn – Lizard Dusk

Tracedawn kannte ich bis vor wenigen Tagen noch nicht, hörte den Bandnamen mit der Bemusterung dieser Veröffentlichung zum ersten mal.
Komischerweise, denn ich hätte mir vorstellen können das ich mir diese Band gemerkt hätte, hätte ich schon früher von ihr gehört.

Tracedawn spielen eine Mischung aus Metal, Death Metal, Black Metal, keine Ahnung was noch alles.
Ein wenig Keyboard, tiefen und auch hohen Gesang, streckenweise ist es doch ein wenig verspielt, was hier geboten wird, streckenweise wird Druck gemacht, dadurch spalten sich sicher die Geister, polarisiert die Band vielleicht auch ein wenig mit, doch lieber wird durch die Musik polarisiert als durch anderweitige Dinge wie Äusserungen von Bandmitglieder.

Wie dem auch sei, die Band wird sicher mit ihren Stil nicht jeden Geschmack treffen, das wird die Band sicher auch nicht als Vorgabe haben.
Sie scheinen zu spielen und agieren wie sie Lust und Laune haben, dadurch wird die Musik der Band an sich, aber auch die Platte hier, die Songs streckenweise in sich auch, sehr Abwechslungsreich.
Vielleicht ist das nun ein zu großes Durcheinander, mir gefällt es aber so viel besser als ein reines monotones Album, das sich von vorn bis zum Ende gleich anhört.

Wobei angemerkt sei das trotz seiner Spielfreude und seinem Abwechslungsreichtum das Album in sich geschlossen verhält, soll heissen es klingt wie aus einem Guß, klingt zusammenpassend, wenn vielleicht auch an manchen Stellen hier und da mal ein wenig gewöhnungsbedürftig.

Mein Fazit: Ich kannte Tracedawn wie gesagt vor der Bemusterung noch nicht und die Band konnte mich mit diesem Album vollkommen überraschen, an sehr vielen Stellen positiv, manchmal negativ und wer mich hier kennt der wird sicher ahnen an welchen Stellen; dem Gesang. Ich stehe eben nicht so auf den klassischen, den hohen Metal Geang, wobei er hier eher noch sparlich eingesetzt wird, also es für meinen Musikgeschmack nicht so tragisch ist.
Umfassen sei gesagt das dies ein unterhaltsames und gelungenes Album geworden ist, das sich einfach hören lassen kann, mich manchmal sogar an die Children of Bodom erinnerte, aber nur manchmal und das ohne wie eine Kopie von eben diesen zu klingen.

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Tracklist
Arabian Nights
Breed Insane
Sick Fire
The Crawl
You’r Fired!
Machine
Nothing And Nowhere
Thanks For Asking, I’m Just Obsessed
Taught My Eyes To Lie

Erscheinungsdatum
17.Februar 2012

Label
drakkar

Webseite
Tracedawn

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