Review: Imelda May – Mayhem

Imelda May, ich weiß gar nicht wo ich das erste mal von ihr gehört habe, ich glaube, das erste Mal habe ich nur einen Bericht von ihr im Dynamite Zine gelesen, doch aus irgend einem Grund wurde mein Interesse geweckt.

Danach ging es dem Weg den Recherchen heute so gehen, ich wählte das Internet, suchte dort nach ihr um mehr zu erfahren, um zu hören wie sie so klingt.

Das was ich dort hörte überzeugte mich, von den Songs an sich, aber vor allem ihre Stimme, was für mich immer ein wichtiges Kriterium ist.

Imelda May liefert hier auf diesem Album recht kraftvolle Songs ab, die Laune machen, Gas geben, wie hin und wieder gesagt wird, recht tanzbar sind.

Das Album, welches mit fünfzehn Songs und einer ordentlichen Spielzeit umfangreich ausfällt wartet hier mit gutem Rock’n’Roll, oder Rockabilly auf, recht anspruchsvoll im Songwriting und in der Umsetzung.
Als einziges Manko fällt mir immer wieder nur der Song Kentish Town Waltz auf, diese mehr als ruhige Ballade nervt mich leider ein wenig, wahrscheinlich weil zu wenig passiert und der Song zu ruhig dadurch ist.
Sie zeigt in diesem Song zwar was sie stimmlich kann, aber das zeigt sie mehr als überzeugend auch in allen anderen Liedern.

Mein Fazit: Imelda May, ein Name von dem wir sicher in Zukunft noch viel hören werden, denn sie ist nicht nur grandios in er Stimme, auch die Musik passt einfach und ergibt harmonisch rockende Songs.

Insgesamt wird hier mit Mayhem ein sehr abwechslungsreiches und harmonisches Album abgeliefert.

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Tracklist

1. Pulling The Rug
2. Psycho
3. Mayhem
4. Kentish Town Waltz
5. All For You
6. Eternity
7. Inside Out
8. Proud And Humble
9. Sneaky Freak
10. Bury My Troubles
11. Too Sad To Cry
12. I’m Alive
13. Let Me Out
14. Tainted Love
15. Johnny Got A Boom Boom

Erschienen
4. Februar 2011

Label
Decca (Universal)

Weblink
Homepage von Imelda May