Review: Spread the Plague – Pangaea

Von der band Spread the Plague wurde mir deren aktuelles, selbstptroduziertes Album zur Besprechung überlassen und ich habe mich bereiterklärt dieser Aufnahme mehr als nur ein Ohr zu schenken.

Vorweg fällt als erstes das Coverartwork auf, eine Landschaft, passend zum Titel des Albums vielleicht, ich weiß nicht wie die Pangaea ausgesehen haben mag, aber auf jeden Fall lässt dies Landschaftsmotiv so nicht direkt auf das schliessen was musikalisch hier auf dem Album passieren wird.

Auf jeden Fall sind Gebirge eine Erscheinung die auch durch die Ereignisse in der Pangaea hervorgerufen wurden, vielleicht ist das Gebirge auf dem Coverartwork eines dieser Gebirge ?

Aber egal, halten wir uns nicht noch weiter an dem Artwork, an den Bergen und den Titel auf, ich will hier nun nicht weiter spekulieren, schliesslich geht es um die Musik die die Band aus München hier abliefert und die kann sich definitiv hören lassen.

Die Musik dieses Albums bracht sich definitiv nicht zu verstecken, nicht hinter dem Artwork, überhaupt nirgends.
Ich habe das Album eingelegt und war direkt überzeugt, Death Metal, an manchen Stellen auch Deathcore genannt, wie er sein muss.

Treibend, schnell und laut, abwechslungsreich, durchdacht und überzeugend geschrieben.
Doch am auffälligsten empfand ich den warmen, recht natürlichen, nicht übersteuerten Sound den die Band hier der Musik beigibt.
Warum das so ist, kann ich nicht sagen, nur das es mir gefällt.
Am auffälligsten empfand ich es im Schlagzeugsound, der recht natürlich rüberkommen, wahrscheinlich weil er echt ist und nicht durch diverse Computerprogramme geschickt wurde.
Anderweitig kann ich es mir auch nicht erklären, nur sagen kann ich das es mir gefällt.

Neben dem Sound werden hier gelungene Songs abgeliefert.
Manchmal lassen sie diverse Einflüsse und Vergleiche zu anderen Bands durchscheinen, was ich aber nicht verwerflich finde.

Die Songs grooven, machen dadurch einfach Laune und fast durchgehend Tempo, ausser um mal kurz mit einem Breakdown eine Verschnaufspause einzulegen, doch die ist dann meist nicht so lang, danach geht die Reise unvermittelt weiter.

Mein Fazit: Das Album, oder ist es doch eher eine EP, überzeugt mich und ich bin schon gespannt wann die erste Firma sich diese Band angeln wird.
Abwechslungsreicher Gesang, gute Gitarrenarbeit, ein warmer Schlagzeugsound, durchdachte Songs, was braucht man mehr um eine mich überzeugende Veröffentlichung abzuliefern ?

Pangeae knallt einfach, fertig, überzeugt.

Wer auf Death Metal und Deathcore steht dem kann ich diese Veröffentlichung von Spread the Plague nur empfehlen, hört rein und testet die Songs an.

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Tracklist

01. Hole
02. Life
03. Changes
04. Every Brick
05. Nothing Will Ever Repair
06. In Expectation Of Relief
07. Pangaea (Pt. 1)
08. Pangaea (Pt. 2)
09. New Era (bonus)
10. Oceans (bonus)
11. Dorian Grey (bonus)

Erscheinungsdatum
2012

Besetzung
Korbinian Heigl – Drums
Ilja Sotov – Vocals
Daniel Handke – Guitar
Marco Lever – Guitar
Andal Demmelmaier – Bass

Weblinks
Spread the Plague auf Facebook
Spread the Plague auf myspace
Spread the Plague auf last.fm
Spread the Plague auf youtube

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