Review: Waterdown – Into The Flames

Waterdown, Into The Flames heisst das hier vorliegende Album und wie der Promotext aussagt scheint es als würde die Band ebenfalls dorthingehen, in die Flammen.
Es handelt sich hierbei um das vierte Album der Band, welches auch gleichzeitig das letzte ist, dann noch eine kleine Tour und damit löst sich die Band auf.
Ausgabe erledigt, oder warum auch immer sie sich auflösen, das ist Sache der Band, somit ist das Album mit dieser Tour das letzte Lebenszeichen von Waterdown.
Aber was für ein Lebenszeichen, ein sehr kraftvolles, wütendes Lebenszeichen das sie hier abliefern.

Waterdown rocken, schreien, moshen sich hier noch einmal so richtig aus, wütend durch die Songs, welche streckenweise mich an Metalcore erinnern, aber irgendwie minimalistischer.
Das wird höchstwahrscheinlich daran liegen das es eben Hardcore ist, der aus dem Punk kommt.

Wenn wir hier nun ein Stichwort, eine Einsortierung der Musik finden wollen, ich könnte es neben Metalcore auch in Scremo einsortieren, aber in ernsthaften Screamo, aber das ist dann wieder dieses Schubladnezeug wer truer als andere ist, und darauf habe ich keine Lust.

Waterdown liefern hier zum Abschied ein einfach rundum gelungenes Album ab, wie gesagt, es ist wütend, aber sicher nicht über das eigene Ende.

Das Album ist stilistisch breit aufgestellt, nicht nur dem Szenenschema folgend, was der Platte recht gut zu Gesicht steht, wie ich finde.
Auch werden mal ruhige Töne angeschlagen, der Dampfhammer nicht direkt ausgepackt, mal mit Klargesang gearbeitet, was dem Album gut tut, im Tiefe verleiht und stilistisch reicht breit aufstellt, alles aber zusammengehörend erscheinen lässt.

Mein Fazit: Oft ist es so das ich Bands entdecke wenn sie die Bühne verlassen, so auch hier bei Waterdown.
Es sind viele recht gelungene und überzeugende Songs hier auf dem Album, wer Sreamo und Metalcore mag, auch mal mit ruhigeren Tönen, dann solltet ihr hier mal ein Ohr riskieren, auch wenn es vielleicht Laut werden könnte.

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Tracklist
Get What You Give
We Are Not The Children
Into The Flames
Saving Privat Honesty
Anchor Lost
Dragged Through The Dirt
Kiss It Goodbye Watch It Die
Homecoming

Erscheinungsdatum
23 März 2012

Label
UNCLE M

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