Review: Nightmare – The Burden Of God

Ein langes Intro führt uns an das Album heran, ein Intro, welches an Filmmusik erinnert, aber sobald man am zweiten Song herangekommen ist, dann wird man feststellen das dieses Intro nicht mehr als ein ebensolches ist und nicht so viel mit dem Album selber zu tun hat.

Denn nach diesem opulenten Intro geht das Album los, schon passend, aber mit Heavy Metal, ohne diese Filmmusikelemente die dort noch eben waren.
Irgendwie schade, auch wenn die Songs versuchen das weiterzuführen und weiter aufzugreifen.
Aber so sind Intros, sie schaffen einen Rahmen, einen Rahmen für das Album, einen Rahmen für den weiteren Rest eines Albums, einen Rahmen, eine Einleitung für das was danach folgen wird.
Eine kleine Vorbereitung der ganzen Geschichte.

Nightmare spielen hier Power Metal heisst es vom Label, denke diese Genrebezeichnung können wir sicher so stehen lassen, die passt schon.

Das ganze ist, ausser eben dieses Intro welches viel erwarten ließ nicht so sehr das wahre, jedenfalls für mich.
Es ist eben Power Metal wie ich ihn erwartet habe.
Die Erwartung wurde durch das Intro widerlegt, ich habe vermutet das hier doch noch was anderes passieren könnte, doch was passierte ist das doch Power Metal mit all seinen Stilelementen vorbeikommt, vor allem mit seinem hohen Gesang.
Der muss meiner Meinung nach überhaupt nicht sein, denn die Songs sind schon recht starkt und kraftvoll, doch finde ich, das im Power Metal hierdurch immer wieder was verloren geht.
Der Gesang ist gut, so ist es nicht, der Sänger kann es, die Stimme passt schon, klingt stark, doch ist es eben die Sache das ich nicht auf diesen nohen Geang stehe.

Mein Fazit: Das Album ist gut, die Songs, die Anordung, sie sind ausgewogen, passen zueinander und ineinander.
Das einzige Manko, das dieses Album nicht meinen Geschmack trifft ist, das wir nicht ganz auf eine Wellenlänge reiten hier.
Wer aber auf guten und anspruchvollen Power Metal steht der sollte hier mal reinhören.

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Tracklist
01. Gateways To The Void (Intro)
02. Sunrise In Hell
03. The Burden Of God
04. Crimson Empire
05. Children Of The Nation
06. The Preacher
07. Shattered Hearts
08. The Doomsday Prediction
09. The Dominion Gate (Part III)
10. Final Outcome
Bonustrack auf Erstauflage CD
“Afterlife”

Erscheinungsdatum
18.05.2012

Besetzung
Jo Amore (Gesang)
Franck Milleliri (Gitarre)
Matt Asselberghs (Gitarre)
Yves Campion (Bass)
David Amore (Drums)

Label
AFM Records

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