Review: Petter Carlsen – Clocks Don’t Count

Clocks Don’t Count, so heisst das neue Album von Petter Carlsen, einem Liedermacher von dem ich bis dato noch nie was gehört habe, doch ist er im hohen Norden kein Unbekannter, wie der Pressetext verrät, nur hier, oder bei mir ist er noch nicht bekannt.
Aber das kann sich mit diesem Album von ihm sicher ändern.

Liedermacher, also Leute mit Gitarre und Gesang, das hatten wir hier und da schon mal im biotechpunk, doch vergleichen lässt sich das alles sicher nicht miteinander, denn auch wenn hier die gleichen Grundlagen verwendet werden, so kommt am Ende unterschiedliche Dinge dabei heraus.

Aus Alta in Norwegen kommt er, der Petter Carlsen und bringt uns feine Melodien, sanft vorgetragen im Gepäck mit.

Musik für die ruhigen, vielleicht eher ein wenig nachdenklichen Stunden, Musik für Tage in der Polarnacht, oder für Polartage zu später Stunde ?
Auf jeden Fall Musik die Gefühle mitschwingen lässt, ein wenig nachdenklich daherkommt, uns als Hörer einlädt auf eine musikalische Reise zu nehmen.

Mein Fazit: Die Musik, sie ist nun mal getragen, ruhig, für meinen Teil, ich finde sie nicht schlecht, es gefällt mir sogar was Petter Carlsen hier macht, auch wenn es nun kein Metal ist.
Doch kann ich mir das gut als leichte Hintergrundmusik vorstellen, denn Stimmung und Gefühle werden gekonnt transportiert, doch ist die Musik nicht so aufdringlich, eher was für die ruhige Minute.
Im Hintergrund am See an einem späten Polartag würde es sicher passen, oder in einem Cafè, oder bei einem gemütlichen Essen, da würde dies mir hier gut gefallen.

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Tracklist
Table for One (Feat. Unni Wilhelmsen)
Spirits in Need
One of Those Days
Even Dead Things Feel Your Love
Built to Last (feat Vincent Cavanagh)
The World Can Wait
A Simple Reminder
Cornerstone
Home
Waiting in the Wings

Erscheinungsdatum
25.05.2012

Label
Function Records / Cargo