Review: Sathanas – La Hora De Lucifer

Sathanas kommen hier mit ihrem La Hora De Lucifer Album um die Ecke, wobei Album ist ein wenig übertrieben, die Scheibe ist nur nur ein wenig über dreissig Minuten lang, kommt dabei aber auf acht Songs.
Passt schon, von der Songmenge, könnte aber von der Gesamtspielzeit ein wenig mehr sein, finde ich.
Aber Kunst lässt sich nicht in der Menge der Spielzeit messen, darauf kommt es am wenigsten an, eher kommt es auf die Qualität an, auf die Songs als solche.

Da kann Sathanas schon eher punkten, jedenfalls wenn man als Hörer auf eine Mischung Old School Black/Death und Thrash Metal steht, denn genau das wird hier uns geboten.
Eine große Mischung aus diesen Genres die klingt als wären die Aufnahmen Ende der Achtziger, Anfang der Neunziger irgendwo liegengeblieben und nun wieder aufgetaucht, wieder gefunden und rausgebracht worden.

Wobei erwähnt sei das die Band seit 1988 exestiert, diese Art von Musik spielt und daher eben authentisch ist.

Das Album und damit die Band überzeugt durch stilechte, raue und harte Black Thrash Metal Songs, die sich selber treu bleiben und dabei keinen Schritt zurückgehen.
Die Band verfolgt durchgehend hier ihre Linie, liefert dabei ein kurzes, aber mehr als überzeugendes Album ab.
Doch wem hier zu wenig geboten wird, von der Spiellänge her, dem sei gesagt das die LP Version noch mal zwei Songs mehr beinhaltet.
Passend zur Musik, die wie schon erwähnt, ein wenig wie aus den achtziger/neunziger Jahre klingt, kommt das Album auch noch in einer LP Version daher, was den Sound und das Gefühl der Musik sicher nochmals abrunden wird.

Zu guter letzt sei noch erwähnt das die beiden Versionen des Albums zwei verschiedene Coverartworks mitbringen.
Die CD Version wurde von Kris Verwimp gestaltet, welcher mir zumindstens besonders durch seine Arbeit mit Suidakra bekannt ist und das LP Artwork wurde von Chris Moyen kreiert.

Mein Fazit: Das Album überzeugt, es ist Old School Black Thrash Metal wie ich ihn erwarte, wie er sein muss, wie es sein sollte.
Natürlich kraftvoll und frisch produziert, verliert der Sound nichts an seinen Charme, wird eher noch besser, wie ich finde.

Ein wenig kurz ist das Album schon, doch passt es, die Songs können überzeugen, sind gelungen, ohne große Experimente einzugehen.

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Tracklist
1. Forged In Eternal Fire
2. Engraved In The Book Of Death
3. Battle Of Bewitchment
4. La Hora De Lucifer
5. Dark Conjuring’s
6. Hammer Of Demons
7. Nocturnal Reign
8. Blackest Hate

vinyl bonus tracks:
9. Angels Forsaken
10. Demons of The Dark

Erscheinungsdatum
29.05.2012

Label
Pagan Records

Besetzung
Paul TUCKER – guitars, vocal
Bill DAVIDSON – bass
James STRAUSS – drums