Fatal Underground #37

Von dem Fatal Undergound Fanzine habe ich immer wieder mal was gehört, vor allem von deren recht merkwürdigen Webseite, die mich eher verschreckt als für das Magazin begeistert.
Die neunziger Jahre sind eben vorbei, solche Webseiten findet man insgesamt nun eher weniger im Netz, oder wen, dann doch eher als abschreckendes Beispiel.
Aber ich will dieses Heft welches mir von Schlachthof 5 Records zugeschickt wurde nun nicht am Design der hauseigenen Webseite festmachen.

Das Fatal Underground kommt hier in einer kopierten Din A 5 Ausgabe daher, recht dick, unzählige schwarz weiß kopierte Seiten befinden sich in eben diesem Heft.
Ich habe sie nun nicht nachgezählt, es sind aber wirklich viele Seiten, ein richtig dickes Zine ist es geworden.

Nun kommt es aber nicht auf das Aussehen eines Zines an, sondern es geht auch um den Inhalt, wobei das Layout sich sehen lassen kann.
Soweit ich das nun überblicke ist alles sauber gestaltet und kopiert, alles lesbar, da sind hin und wieder größere Zines schlechter gemacht.

Die Themenauswahl ist, wie ich sagen muss, für mich größtenteils unbekannt.
Zwar kenne ich manch eine Band, doch hier sagt mir nur Matt Gonzo Roehr etwas, einer der Onkelz.
Mit eben diesem wird hier ein Interview geführt, ein Interview in einem recht eigenwilligen Stil.
Denn Intervies in denen Gefühle und Blicke, Lachen und Handlungen mit einfliessen liest sich selten „(wir lachen erneut einander verstehend)“.
Sowas ist halt Geschmackssache, ich lese lieber reine Texte, ohne solche Ausschmückungen und die Onkelz und ihre Mitglieder interessieren mich auch eher weniger.

Da kann ich dann doch mehr das recht lesenswerte Interview mit Taxim empfehlen, auch wenn mir dies vor die Interview unbekannt war, doch dafür lese ich eben solche Hefte.

Mein Fazit: Insgesamt bleibt festzuhalten das es sich bei dem Fatal Underground um ein sehr umfangreiches, sehr lesenswertes Fanzine handelt.
Spannend geschrieben, mit Liebe geschrieben und gestaltet, durchgehend passend umgesetzt, wie ich finde.
Nicht alles was drin steht interssiert mich, auch kenne ich die Bands nicht, doch lesenswert ist das Heft und kennenlernen kann man die Bands zumindestens durch drüber lesen.

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Der Inhalt (Auszugsweise)
Matt Gonzo
Protzen Open Air
Cadaverous Condition
Taxim
Pessimist
Ewig Frost
First Doom
Necromorph
Stillbirth
Ingurgitation Oblivion
Livebrichte
Plattenbesprechungen
Kolumne

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