Review: Kreator – Phantom Antichrist

Schon vor dem erscheinen des neusten Werkes von Kreator, mit der Singleauskopplung des Titeltracks und auch mit dem Teaser zum Album habe ich es geahnt das hier was großes am Werke ist, was großes, ein einfach geniales Album entstanden ist.

Diese Vorahnung, so will ich es mal nennen, diese wurde nicht enttäuscht, denn Kreator haben mit Phantom Antichrist wirklich was überzeugendes abgeliefert, ihr Meisterwerk eventuell sogar.

Das fängt für mich schon bei dem Artwork an, ein durchgehend gelungenes Covermotiv, eine durchgehend gelungene Covergestaltung die ausserdem noch mehr als passend zum Sound, zur Musik und dem Album als ganzes passt.

Auf dem Album selber liefert Kreator feinen Ruhrpott Thrash ab, mit dem typischen Kreator Stil, unverkennbar wer hier am Werke ist.
Wobei ich auch Endorama für ein unverkennbares und gelungenes Kreator Album halte, da sind viele andere Ansicht, doch das ist sicher ein anderes Thema.

Auf Phantom Antichrist ist die Handschrift von Kreator von der ersten Minute an zu erkennen, auch nach häufigem hören finde ich auf diesem Album keine Durchhänger, eine Perle nach der anderen wurde hier aufgereiht, insgesamt zehn Stück.

Was dann vielleicht auch einer der Schwachpunkte dieses Albums ist.
Ich finde, zehn Songs sieht viel aus, doch empfinde ich das Album als kurz, für mich hätte von der Spielzeit her, vom Gefühl her einfach noch ein Song mehr mit draufgepasst.

Aber das ist eine andere Sache, die Songs die drauf sind, die sind durchgehend überzeugend.

Mein Fazit: Nicht oft überzeugt mich ein Album so wie es Kreator mit Phantom Antichrist geschafft haben.
Ich gehe davon aus das hier ein Meisterwerk geschaffen wurde, ein Klassiker, der noch in Jahren gehört werden wird.
Kreator vereinen hier all die Vorzüge die die Band aufzuweisen hat, gute Strukturen, Aggressivität, Melodien.
Ferner einen Bandleader bei dem zu merken ist das er noch Fan von dem ist was er hier selber abliefert, der die Musik liebt die er selber macht.
Auf jeden Fall wird dieses Gefühl hier transportiert auf diesem Album und dieser Funke springt zumindestens auf mich als Hörer über.

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Tracklist
01. Mars Mantra
02. Phantom Antichrist
03. Death To The World
04. From Flood Into Fire
05. Civilisation Collapse
06. United In Hate
07. The Few, The Proud, The Broken
08. Your Heaven In My Hell
09. Victory Will Come
10. Until Our Paths Cross Again

Erscheinungsdatum
1. Juni 2012

Label
Nuclear Blast

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