Review: Merrimack – The Acausal Mass

Sie kommen aus Frankreich und sie spielen Black Metal.
Gegründet wurden sie schon 1994 und in Frankreich soll sich die Band einen Namen gemacht haben heisst es, leider ist das noch nicht bis zu mir durchgedrungen, denn das was hier passiert kann sich definitiv hören lassen, finde ich.
Nun gut, eine Band die schon solange aktiv ist wird schon wissen was sie macht und entweder hat sie ordentlich Durchhaltevermögen, oder aber sie wird gut sein und ich gehe von zweiterem aus, denn sonst wären sie bestimmt nicht bei AFM Records gelandet.

Auf The Acausal Mass bietet und Marrimack Black Metal der ordentlich grooved, sein Handwerk versteht und dabei recht Old School klingt.

Das Artwork, welches ich für recht gelungen halte, verspricht für dieses Album sicherlich nicht zu wenig.
Von der Coverkunst bis hin zur Musik wird hier eine düstere, aber gelungene Linie gezogen, auf Details geachtet und strukturiert gearbeitet.

Black Metal hat bei mir immer wieder einen schweren Stand, er muss einfach gut und kreativ sein, nicht nur Krach und das am besten im Keller alleine aufgenommen.
Black Metal muss für mich innovativ, böse, wütend, aber auch mit Ideen und Anregungen versehen sein, ich brauche eben Fortschritt, keinen simplen Krach.
Black Metal ist in dieser Basis für mich mehr als nur die Einstellung, auch wenn das sicher nicht jeder teilen wird und vielleicht sogar in diesen Punkten Merrimack für Untrue oder dergleichen halten mag.

Aber das ist mir an dieser Stelle einfach egal, die Musik muss gefallen und das schafft Merrimack hier auf jeden Fall.

Ich kann hier Ansätze Richtung Samael entdecken, auch wenn ich immer ungern irgendwelche Vergleiche zu finden versuche.

Mein Fazit: Merrimack konnten mich mit dieser Veröffentlichung direkt von sich überzeugen, ein überaus gelungenes Album kreativer Black Metal wird hier abgeliefert der sich sehen und hören lassen kann.
Einfach überzeugend was Merrimack hier machen, jedenfalls für mich.

Für einen kleinen Höreindruck hier ein kleines Video der Band:

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Tracklist
01. Intro
02. Arousing
03. Gospel
04. Beati
05. Hypophanie
06. Obstetrics
07. Worms
08. Abortion
09. Liminal

Erscheinungstermin
22.06.2012

Label
AFM Records

Besetzung
Perversifier – guitars
A.K. – guitars
Blastum – drums
Vestal – vocals
Daethorn – bass

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