Review: Ektomorf – Black Flag

Ektomorf sind fleissig, ich vermutet mal das die Band sich keine Pause schenkt, durchgehend neue Musik schreibt, auf Tour geht und Platten aufnimmt und rausbringt.
Der Rythmus, die Taktung der Veröffentlichungen erscheint mir insgesamt einfach als hoch, doch das hat, trotz das ich es irgendwie befürchtete, keine Auswirkungen auf die Qualität der Sachen die Ektomorf hier aufgenommen haben.

Ektomorf haben sich insgesamt, wie ich finde, einen Status erspielt, einen Namen gemacht und nun geht der Sound ein wenig in die Breite, es gibt hier und da kleine Überraschungen, Experimente.

Nachdem die letzte Platte eine Acoustic-Veröffentlichung war kommt hier nun wieder ein richtiges Ektomorf Album daher und doch kann Black Flag überraschen, und zwar mehr als positiv, mich jedenfalls.

Ektomorf haben sich gewandelt, setzen viel mehr auf Vielfalt, im Stil, wenden viel mehr veschiedene Elemente, Geschwindigkeiten und Varianten an.
Der Band hat, so vermute ich mal, das Acoustic-Album einfach gut getan, sie haben gemerkt das Kraft und Aggression in der Musik auch mal in den ruhigen und langsameren Momenten leben und geschehen kann.

Mein Fazit: Ektomorf liefern hier eines der großen Alben dieses Jahres ab, in meiner Top-10 sind sie damit eingestiegen.
Es ist das Abwechslungsreichste, das Vielfältigste, das kreativste Album das die Band bis jetzt abgeliefert haben und sie haben sich damit nochmals neu erfunden, sich selber auf ein neues, höheres Level gehoben.

Es ist einfach ein geniales Album das Ektomorf hier abliefern, ein Album das Knall, laut ist und Laune macht, ein Album das einfach rockt.

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Tracklist
01. War Is My Way
02. Unscarred
03. The Cross
04. Cut It Out
05. Black Flag
06. Private Hell
07. 12 Angels
08. Enemy
09. Fuck Your God
10. Never Surrender
11. Sick Love
12. Feel Like This
13. Kill It
14. The Pretender (Bonustrack)

Erscheinungsdatum
31. August 2012

Label
AFM Records

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