Review: Islay – Islay

Islay veröffentlicht mit diesem Album ihr Debüt, welches sie namenlos gelassen haben, beziehungsweise welches selbstbetitelt ist, je nachdem wie wir es sehen wollen.
Nun ist dieses Album einem Getränk gewidmet, jeder Song wurde einem Whiskey nachempfunden und dementsprechend tragen die Lieder auch die Namen der Whiskeysorten.

Ob dies nun originell ist oder nicht, das muss jetzt jeder selber entscheiden, ich kenne mich mit diesem Getränk weniger aus, so kann ich auch nicht sagen ob die Sorten mit den Songs würdig getroffen wurden und interpretiert werden, beziehungsweise musikalisch passend umgesetzt werden.

Das muss mich hier nun aber auch nicht weiter stören, denn es geht nur um die Musik, jedenfalls was mich betrifft.
Gefällt mir die Musik von Islay, oder doch eher weniger ?

Geboten wird uns von Islay hier ordentlicher Metal, Death Metal, würde ich nun mal grob sagen, doch vielleicht sortiert sich die Band woanders ein.
Auf ihrer Facebook Seite geben Islay an das sie Death Metal mit Einflüssen aus dem Black- sowie dem Trash Metal spielen und ich würde das sagen das Islay sich damit mehr als treffend beschrieben haben.

Islay spielen hier recht schnellen Death Metal, streckenweise Old School lastig klingend, manchmal Erinnerungen weckend an frühere Cannibal Corpse, wobei ich hier nun keine direkten Vergleiche ziehen möchte, denn die Musik klingt nicht wie Cannibal Corpse, nicht wie eine Kopie dieser großen Band, oder dergleichen, sondern sie erinnern mich hier und da einfach aneinander.

Mein Fazit: Islay rocken, wenn das der richtige Begriff für eine Death Metal Truppe ist.
Die Musik geht ab, mach Druck nach vorne, nutzt hier und da Verweise in die Death Metal Vergangenheit, kreiert aus diesen feinen Tropfen aber etwas kraftvoll neues das sie uns auf ihrem Debüt präsentieren.
Wer sich nicht für Whiskey interessiert, aber gepflegten Death Metal nicht abgeneigt ist der wird bestimmt an den Kreationen von Islay seinen gefallen finden.
Mir auf jeden Fall mundet was sie hier abliefern.

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Tracklist
01. Laphroaig
02. Dalwhinnie
03. Glenkinchie
04. Oban
05. Aberlour
06. Glenfiddich
07 Bowmore
08. Bruichladdich
09. Caol Ila
10. Jura
11. Lagavulin
12. Cragganmore
13. Octomore

Erscheinungsdatum
2012

Weblinks
Webseite von Islay

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