Review: K’e-K’e-m / Hathor Split

Diese kleine Schallplatte habe ich mir vor einigen Monaten zugelegt, lange ist es her und seid dem liegt dieses Schmuckstück welches auf 500 Exemplare limitiert ist hier bei mir rum, ungehört und eigentlich auch einfach unerhört.

Diese Veröffentlichung ist eine Split-Vinyl Scheibe, auf der einen Seite sind drei Songs von Hathor drauf, auf der anderen drei von K’e-K’e-m, wobei Hathor einmal Venom covert und K’e-K’e-m sich an die Hellacopters heranwagen.

Die Bands geben hier Vollgas, treiben die Songs voran, mit Geschwindigkeit über die Scheibe und schon ist alles wieder vorbei, aber nicht ohne einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
Ob sich Venom in dem Coversong von Hathor zum Beispiel wiedererkennen würde ?

Ebenso treibt K’e-K’e-m voran, durch die Songs mit ihrem schnellen Punk’n’Roll, den beide Bands hier abliefern, K’e-K’e-m noch ein wenig rotziger, wie ich finde.

Immer wieder fällt bei diesen Bands der Name Motörhead, als grobe Beschreibung würde ich das sicher durchgehen lassen, doch bei Hathor und auch K’e-K’e-M geht das ganze nochmals in eine punkigere Ecke, anstatt in die Metal-Ecke wie bei der Vergleichsband.

Mein Fazit: Beide Bands geben hier ihr bestes, liefern mit dieser kleinen Platte ein gelungenes Lebenszeichen und Statment in die Welt.
Würde ich die beiden Bands nicht kennen, sie würden mich an dieser Stelle mit dieser Split-Scheibe überzeugen können.
Sogesehen ist diese Platte damit schon fast wieder ein wenig zu kurz geraten, doch so ist das eben bei 7″ Vinylscheiben.

Zum Kennenlernen dieser beiden Bands ist diese Platten einfach nur zu empfehlen.
Ich finde, hier wird uns eine gelungene Veröffentlichung geboten, mit feinem Punk’n’Roll.

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Tracklist
HATHOR side :
intoxicated
philthy
live like an angel (die like a devil)

K’e-K’e-m side :
3000 procus
fisina’s not a monster
gotta get some action (now)

Erscheinungsjahr
2007

Label
Subwix – surfin ki records – Outcry Records – Crap Records – Hammer of Sardinia