Review: Taste the Void – Sun’s Heat

Leichte Kost ist es nicht, was uns Taste the Void hier auf ihrer EP abliefern.
Es wird Hardcore geboten, aber kein leichter Hardcore Punk, sondern die Musik ist eine Wand, geht streckenweise schon sehr in die Doom Ecke, setzt auf massive Bauweise, kreiert Wände, langsame, schwere Wände.

Wie gesagt, leicht ist es nicht was hier passiert, aber spannend, interessant, hörenswert, die Gedanken verlaufen sich in dem Sound, in der Klangwelt die hier erschaffen wird.

Mal werden wir als Hörer fast erschlagen, mal laufen wir an den Wänden entlang und suchen nach einem Ausweg.
Mal könnte die Suche ein wenig gebremst werden, doch auf der anderen Seite, im nächsten Song wieder beschleunigt um den Ausgang doch noch zu finden.

Taste the Void schickt und hier in diverse Welten, auf Reisen, auf die Suche, auf den Wunsch nach einem Ausweg.
Dann werden wir zum Verweilen eingeladen, nicht für lange, wir werden weiter getrieben.

Mein Fazit: Es ist kein Doom der hier passiert, doch geht die Musik streckenweise in diese Richtung, ist aber nicht so langsam das es passen könnte.
Doch von dem kreieren der Welten, der Klangwelten, der Gefühlswelten reicht die Musik von Taste the Void dort sicher heran.

Mit dieser EP setzt die Band ein dickes Zeichen in die Welt, ein Zeichen das zeigt wo es lang geht, wohin die Reise gehen wird und das in der der Zukunft sicher noch einiges an schwerer Kost von Taste the Void zu erwarten ist.

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Tracklist
1.MONOLITH 04:31
2.WITH GRACE 01:31
3.SUN’S HEAT 03:52
4.BETWEEN WALLS 05:10
5.DISRUPTION 06:12

Erscheinungsdatum
23 Mai 2012

Label
Big Dog Record

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