Review: The Hellfreaks – Circus of Shame

Aus dem Hause Longneck Records kommt hier das aktuelle Album von The Hellfreaks vorbei, ein Album welches sich musikalisch wie optisch sehen lassen kann.
Wo mich das Cover schon an einem Zirkus, eventuell eine Freakshow erinnert, da setzt auch gleich der erste Song an, indem Clown Alley an Zirkus erinnernde Melodien verwendet.
Ein sehr passendes Intro zu diesem Album, auch weil es sich nicht einfach nur Intro nennt.

The Hellfreaks liefern hier auf ihrem zweiten Album eine Mischung aus Rock’n’Roll, Horrorpunk und Rockabilly ab.
Irgendwo dazwischen wären sie zu finden, doch in eine genaue Schublade muss die Musik der Band auch nicht hinein, als grobe Eischätzung vielleicht schon, aber so starr will ich das gar nicht sehen, kommt es doch darauf an wie die Musik der Band gefällt.

Musikalisch drängen sich mir immer wieder mal Vergleiche zu Kitty in a Casket auf, The Hellfreaks machen hier auch etwas recht ähnliches und zwar von der Musikrichtung und dann ebenfalls mit Sängerin.
Das hat nun zwar keine direkte Aussage über die Musik von The Hellfreaks, doch wem Kitty in a Casket gefällt dem könnte auch The Hellfreaks zusagen, und anderherum ebenfalls.

Als Besonderheit ist sicher noch anzumerken das The Hellfreaks in den Songs nicht nur die klassischen Instrumente einsetzen, Gitarre,Schlagzeug, Gesang und Bass, sondern auch dezent ein Akkordeon zum einsatz kommt, ebenso wie ein Saxophon.
Es drängt sich nicht auf, gibt aber dem Sound eine gelungene Bereicherung.

The Hellfreaks rocken hier mit dreizehn Songs die Scheibe, dreizehn Songs, die mir viel zu schnell vorbei sind.

Mein Fazit: Das im Sound und Stil der Hellfreaks nun Vergleiche zu finden und zu anderen Bands ziehbar sind ist nun positiv wie negativ auslegbar.
Auf der einen Seite könnte ich hier eine Kopie vermuten, was ich aber nicht mache, denn dazu machen The Hellfreaks doch zu sehr ihr eigenes Ding.
Auf der anderen Seite ist es einfach positiv, so haben Fans von Kitty in a Casket und Co. hier eine weitere Band der sie ihre Aufmerksamkeit schenken können.
So wird das Spektrum und der Stil den die anderen auch spielen um eine weitere Facette erweitert und bereichert.
Mir gefällt sowas, das gibt Vielfalt und Abwechslung, auch wenn Ähnlichkeiten vorhanden sind.

Die Musik macht einfach Spaß, mir gute Laune, lässt sich wärend der Autofahrt hören, aber sicher auch auf einer Party und Live wird sie sicherlich ebenfalls funktionieren.

Hört einfach mal rein, zum Beispiel in das nun folgende Hörbeispiel.

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Tracklist
Clown Alley
Circus Of Shame
Last Nail Rotten
Dead And Breakfast
Sorrow Bus
Down The Hill
Dont Feed The Models
All I Want
Don’t Exist
Drag You Down
Face To Face
Evil Smile
Once I’m Broken

Erscheinungsdatum
2012

Label
Longneck Records