Review: Apologies, I have none – London

Leute, ich muss sagen, manch ein Bandnamen kann mich immer noch überraschen, so zum Beispiel Apologies, I have none.
Irgendwie ist der Name merkwürdig, auch wenn ich Sätze und dergleichen als Bandname so langsam schon gewöhnt bin.
Nun denn, es ist nur ein Name, ein Motto und die hauptsache ist eigentlich das der Name auffällt und damit die Band auf sich aufmerksam machen kann und das schafft Apologies, I have none mit ihrem Namen auf jeden Fall schon einmal.

Dafür ist der Albumtitel um ein vielfaches einfacher und schlichter, wobei er sicher auch großes durchscheinen lässt.
London, so einfach und schlicht wurde das Album betitelt, was auch recht dezent auf dem Albumcover zu sehen ist.

Nun denn, da will ich mich nun nicht weiter mit diesen Namensdetails aufhalten, weiter geht es mit dem wichtigen, der Musik.
Zehn Songs werden uns hier von Apologies, I have none geboten, zehn mal eine Mischung aus Indie-Rock bis Punkrock.

Das klingt frisch, das klingt ansprechend, was die Jungs hier auf ihrem Debüt abliefern.
Die Band rockt, der Gesang ist hin und wieder gar dreistimmig, mal wird es was schneller, lauter, doch insgesamt lässt die Band viel Raum, Platz, Möglichkeiten das sich die Songs selber entfalten und entwickeln.
Der Hörer bekommt Räume, die Gedanken dürfen kreisen, sich mit der Musik, dem gehörten beschäftigen.

Mein Fazit: Die Band liefert ordentlichen Rock ab, mal punkig, mal ruhig, anspruchsvoll, unterhaltsam abwechslungsreich.
Doch um ehrlich zu sein, auch wenn die Band und die Songs das alles können, meinen Geschmack treffen sie damit nicht umbedingt, ich kann mir aber vorstellen dasviele diese Musik, diese Band gerade dafür lieben werden.
Für mich ist das alles einfach zu ruhig, zu unaufgeregt, wobei es das auch sein darf, aber leider bleibt bei mir dann wenig hängen, bis auf eben das Artwork und der Bandname, durch seine Auffälligkeit.

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Tracklist
60 Miles
Sat In Vicky Park
Clapton Pond
Concrete Feet
Still Sitting Tight
Holloway or Anywhere
The 26
Joiners & Windmills
Foundations
Long Gone

Erscheinungstermin
21 September 2012

Label
Uncle M