Review: Abraham – The Serpent, The Prophet & The Whore

Abraham, sie rollen wieder durch die Boxen meiner Anlage, mit einem vollen Album kommt die Band nun daher.
Acht Songs, acht mal Doom, Death, Langsamkeit,Kraft, Lautstärke.

Die Band, die Songs die sie hier abliefern sind wie Felsen, der Bandname verspricht großes, die Songs sind massiv und groß die hier zu Gehör kommen.
Das ist nun sicher keine Musik zum spazieren gehen, nichts für nebenbei, keine leichte Kost.
Die Musik ist groß und stark, trägt Wände vor sich her, doch auch feine Melodien sind darin eingewoben, kommen vor, lassen sich entdecken.
Abraham, der Stammvater in der Religion, es ist ein großer Name den sich die Band ausgesucht hat.

Wobei, aus welchem Grund hat sich die Band diesen Namen gegeben ?
Wollen sie es dem Stammvater Abraham gleichtun, oder wollen sie sich mit ihm messen ?
Das wird alleine die Band wissen, aus welchem Grund sie diesen Namen wählten, vielleicht hat er ihnen einfach nur gefallen.

Die Musik dahingegen ist schon schwerere Kost, schwerer als der Bandname alleine.
Düster, schwer, drückend, sie rollt heran, wartet dann wieder mit Melodien auf, mit schwerem, tragenden, klagenden Gesang.

Mein Fazit: Leicht ist die Kost nicht, die Abraham hier abliefern, doch leicht, das hat niemand versprochen, oder ?
Schnell, schwer, langsam rollend, alles wird geboten, hier auf dem Album von Abraham.
Die Musik ist schwer, wie die das heranrollende Wasser, auf aufgewühlter See.
Segeln hart am Wind, die Kraft ist in den Songs einfach zu spüren, die Kraft, der Druck der hier vermittelt wird.
Daher wahrscheinlich auch der Bandname, denn in den Songs steckt pure Kraft und Energie.

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Tracklist
1. Start With A Heartbeat
2. Man The Serpent
3. The Great Dismemberment
4. New King, Dark Prophet
5. This Is Not A Dead Man, Yet
7. The Chymical Fiance
8. Dawn

Erscheinungstermin
01. Oktober 2012

Label
Pelagic Records