Review: Earthship – Iron Chest

Mit Iron Chest liefert Earthship hier das zweite Werk ab, ihr zweites Album.
Einen Schlüssel zeigen sie auf ihrem Cover, was dieser wohl zu bedeuten hat ?
Vielleicht bekommen wir es heraus, durch das hören dieses Albums, wer weiß.
Aber erstmal die Scheibe starten, reinhören, eine Meinung bilden, die Musik auf mich als Hörer wirken lassen.
Sehr doomig, aber auch rockig, nicht langsam, aber tragend, schleppen zugleich kommt das Werk der Band aus der Anlage.

Das Schiff ist auf Fahrt, unter Volldampf, ist nicht zu stoppen, nicht von Packeis, von keiner Scholle, so scheint es mir beim Hören dieses Albums.
Sie sind auf Kurs, treiben, fahren voran, ihrem Ziel entgegen, wo auch immer dies sein mag.
Eden haben sie verlassen (Exit Eden, das Debütalbum der Band), und nun geht die Reise weiter.

Mein Fazit: Die Band rockt, grooved, folgt ihrem Weg, recht doomlastig geht es voran, nach vorne, mal ein wenig ruhiger, mal lauter, schneller, doch immer tragend, schleppend, schwer.
Schwere, das könnte sogar der treffendste Begriff sein um die Musik von Earthship zu beschreiben, doch es ist schwer die Musik der Band in Worte zu fassen.
Macht sie mich sprachlos ? – Es scheint so.
Sehr gelungen das ganze, nicht für jede Lebenssituation vielleicht die geeigneteste Musik, muss sie sicher auch nicht.
Wie guter, schwerer Wein braucht auch die Musik von Earthship ihren passenden, angemessenen Rahmen um genossen zu werden um sie zu würdigen, so empfinde ich dies zumindestens.

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Tracklist
1. Old Widow’s Gloom
2. Athena
3. Iron Chest
4. Boundless Void
5. Eyes in the Night
6. Brimstone
7. Catharsis
8. Silver Decay
9. Shattered
10. Teal Trail

Erscheinungsdatum
12. Oktober 2012

Label (Vertrieb)
Pelagic (Cargo Records)

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