Review: Ill Niño – Epidemia

Der Wirbelsturm ist wieder da und diesmal bringt er eine Epedemie mit sich, um den Bandnamen und diesen Albumtitel mal ganz grob zu übersetzten.
Nebenbei, wenn die Wikipedia nicht lügt dann heisst die Band nicht wie der Wirbelsturm, sondern der Bandname bedeutet „Krankes Kind“.

Ferner kann ich hier so grob sagen das die Band dort weitermacht wo sie mit dem letzten Album aufhörte, doch das ist sicher zu einfach als Plattenbesprechung, als Beschreibung dessen was hier passiert.
Die Band bleibt aber ihrem Stil treu, spiel weiter ihrem Stil, ihren Metal, der damals Nu-Metal sich nannte, heute so sicher nicht mehr genannt wird und was eine grobe Crossovermischung darstellt.
Erkennbar ist bei Ill Nino der Groove in den Songs, streckenweise die Percussions, Klargesang.

Klar, diese Musikrichtung, der Nu Metal, war mal extrem angesagt, ist es nun eventuell weniger, doch reitet die Band auch nicht in diesem Genre, auf dem Trend weiter rum sondern ziehen hier einfach ihr Ding weiter durch, welches vielleicht damals in die Schublade passt, aber eben ihr eigene Sache ist, ihr Stil, ihr Ding, ohne sich um den Trend zu scheren.

Hier auf Epidemia dominiert stark der Klargesang, wie ich finde, auch die Melodien stehen im Vordergrund, aber auf der anderen Seite geht die Scheibe dafür gut in die Neo-Thrash Richtung, erinnert mich hier und da an Machine Head, im groben, wobei Machine Head natürlich vor allem durch Robb Flynn eine sehr markante Stimme mitbringen.

Mein Fazit: Epidemia rockt, streckenweise dominiert mir zu sehr der Klargesang, doch an den Stellen an dieser nicht im Vordergrund steht, an den Stellen an denen die Band, die Song Druck machen, den Groove und Biss mitbringen, da geht die Scheibe nach vorne.
So zum Beispiel in dem Titeltrack La Epedemia.
Insgesamt ein kraftvolles und gelungenes Album, das ein reinhören verdient hat, wie ich finde.

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Tracklist
1. The Depression
2. Only the Unloved
3. La Epidemia
4. Eva
5. Demi-God
6. Death Wants More
7. Escape
8. Time Won’t Save You
9. Forgive Me Father
10. Invisible People

Erscheinungsdatum
26.10.2012

Label
AFM Records

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