Review: Mob Rules – Cannibal Nation

Mob Rules, das ist so ein Bandname den ich einfach kenne, ohne die Band und deren Musik bisher bewusst gehört zu haben, oder ohne mich daran erinnern zu können.
Mob Rules gibt es dazu schon seit 18 Jahren, so heisst es im Pressetext und Mob Rules machen Metal, auch auf ihrem neusten Werk, auf Cannibal Nations.
Mob Rules spielen Metal, Melodic Metal und hier haben wir direkt auch schon einen der Gründe warum ich die Band nicht kenne.
Ich bin nicht so wirklich Melodic Metal Fan, es ist nicht ganz so mein Musikgeschmack.

Auf ihrem siebten Album spielen Mob Rules auf, zeigen das sie wissen was sie machen, das sie ein Gefühl für die Songs haben.
Die Arrangements passen, die Songs sitzen, kommen auf den Punkt, sind in sich schlüssig.

Die Band liefert hier ein ehrliches Album ab, solide, überzeugend, gelungen, würde ich mal sagen.
Abwechslungsreiche, ansprechende Lieder wurden kreiert, spannend aufgebaut und umgesetzt.
Es wird nicht auf Geschwindigkeit gesetzt, oder die Beweise der eigenen Fingerfertigkeit, sondern die Songs und deren Grundstimmung steht durchgehend im Vordergrund.

Mein Fazit: Mob Rules wissen was sie machen, zeigen was sie können, das sie ein Gefühl für die Songs haben und setzen dies um ohne damit anzugeben.
Sie machen einfach was sie können, ohne dies an die große Glocke zu hängen, liefern einfach handwerklich gut gemachte Melodic Metal Songs hier um.
Das alles trifft nun nicht meinen musikalischen Geschmack, ist aber trotzdem für mich ansprechend gemacht, interessant umgesetzt mit überzeugenden Songs.
Nur ist der Gesang wie immer bei mir Geschmackssache und hoher Metalgesang trifft nicht mein Geschmack, aber anerkennen muss und werde ich das Mob Rules zum einen Können was sie hier machen und das die Songs mir ansonsten gut gefallen und mehr als gut gemacht sind.

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Tracklist
1. Close My Eyes
2. Lost
3. Tele Box Fool
4. Ice And Fire
5. Soldiers Of Fortune
6. The Sirens
7. Scream For The Sun (May 29th 1953)
8. Cannibal Nation
9. Sunrise

Besetzung
Klaus Dirks – Vocals
Matthias Mineur – Gitarre
Sven Lüdke – Gitarre
Markus Brinkmann – Bass
Jan Christian Halfbrodt – Keyboards
Nikolas Fritz – Drums

Erscheinungsdatum
19. Oktober 2012

Label
AFM Records

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