Review: Alaskan – The Weak And The Wounded

Vier Songs, davon einer über neun Minuten lang, so sieht das Album von Alaskan aus, oder ist es mit vier Songs noch eine EP ?
Laut den Angaben der Plattenfirma handelt es sich um eine 12″ Veröffentlichung, bei einer Spielzeit von über dreissig Minuten ist es wahrscheinlich so ein Zwischending zwischen EP und Album.
Musikalisch liefert Alaskan eine Mischung aus Hardcore und Scremo, Metal und Doom ab.
Es ist nicht so einfach das alles einzusortieren, aber als grobe Sortierung würde ich die Begriffe von gerade eben nehmen.
Es tritt sicher nicht immer richtig, aber als Anhaltspunkt wäre dem sicher nicht verkehrt.
Muss auch nicht immer alles in Schubladen gesteckt werden.
So schlicht wie das Artwork daherkommt ist die Musik der Band auf diesem Album dann aber nicht.
Das Artwork wirkt in weiß noch ein wenig unschuldig, lieb und sauber, doch die Musik ist dann doch das Gegenteil, wie ich finde.
Hier geht es düster zu, dunkler zumindestens als das Artwork vermuten lässt.
Bedrückender ist es, vor allem im ersten Song mit den Einspieler, den Gesprächsfetzen.

Mein Fazit: Die Musik wird sicher nicht jedem gefallen, was sie sicher auch nicht muss und auch nicht soll.
Manche werden die Musik eventuell verstörend finden, was sicher auch deren gutes Recht ist.
Ich für meinen Teil kann mir auch nicht immer alles zu jeder Zeit anhören und das was Alaskan hier abliefern ist sicher nichts für einem ruhigen Abend mit einem Glas Wein vor dem Kamin.
Wobei, auch hier hat jeder seinen eigenen Geschmack, ganz abgesehen davon das ich keinen Kamin habe.
Was ich damit sagen möchte ist einfach das Alaskan keien Musik für jede Gelegenheit machen und die Musik von ihnen, zumindestens bei mir, den richtigen Augenblick und die richtige Stimmung brauchen um gehört zu werden.
Doch dann, dann ist es ein großes Album, mit langen Liedern die mich als Hörer gefangen und auf eine Reise in die Tiefe der Lieder nehmen.

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Stream

Tracklist
1. Bludgeon
2. Epicurus
3. Incarcerated
4. Greed And Grievance

Erscheinungsdatum
2012

Label
Moment of Collpase Records

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