Review: Khoma – All Erodes

Khoma kommt hier mit ihrem altuellen Album All Erode daher, welches auch auf einer 12″ LP erscheinen wird.
Wenn ich nun das Cover so betrachte, dann wirkt es ein wenig auf mich als würde die Band mir ein Rätsel aufgeben wollen.
Weder den Bandnamen, den Albumtitel noch die Tracklist lässt sich so einfach lesen.
Punkte und Striche, mehr gibt es auf den erstren Blick nicht, doch mit ein wenig Übung, das Wissen über die Blickrichtung bringt uns dann doch zur Lösung dieses Problemes.
Die Blickrichtung ist hier sicher auch das richtige Stichwort, denn die Band fordert hier musikalisch eine neue Blickrichtung.
Musikalisch spielen Khoma im Grunde Rockmusik, wobei die Musikrichtung in der Wikipedia als Progressiv/Post-Rock bezeichnet wird.
Klar, einfacher Radio-Rock wird hier nicht geboten, wobei es die Band dann doch zu einem größeren Publikum geschafft hat und zwar über den Film The Girl with the Dragon Tattoo von David Fincher, wobei ich diesen Film nicht gesehen habe, nur die europäische Verfilmung von Verblendung.
Aber geht es hier nun nicht um Literatur, was sicher auch ein gutes Thema für den biotechpunk wäre, sondern um die Veröffentlichung von Khomas All Erodes.

Das Album ist keine direkte leichte Kost, wobei die Musik auch einfach nur gehört werden kann, ohne direkt in die Tiefe zu gehen, aber die Songs auf All Erode bieten beide Möglichkeiten, lassen auch den Hörer in die Klangwelt eintauchen, sie zwingen sich aber nicht auf.
Die Songs sind ruhig, klarer Gesang erzählt die Geschichten zu den Lieder, aber nicht nur da die Gesangslinie wie ein Instrument genutzt wird, wie ich finde.

Mein Fazit: Die Musik kann gehört werden, verdient es aber das wir uns als Hörer ein wenig mehr damit beschäftigen, in die Welt nud den Sound von Khoma eintauchen.
Der Gesang passt zu dem Album, zur Musik und den Sound von Khoma, auch wenn diese Art von Klargesang nicht ganz so meinen Geschmack trifft ist er hier mehr als passend.

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Tracklist
1. In Ruins
2. Just Another Host
3. Dead Seas
4. Give It Meaning
5. Death Throes
6. Winter Came Upon Us
7. Armo
8. Eyes To The Sun
9. All Like Serpents (Remix)

Erscheinungsdatum
2. November 2012

Label
Pelagic Records

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