Review: Redgoddawn – H.O.M.E.

RedgodhomeVor einiger Zeit hat mir die Band Redgoddawn ihr sehr elegant gemachtes Digipak zur Besprechung überlassen, ihr Album welches sich H.O.M.E. nennt, mit Punkten zwischen jedem Buchstaben.
Das Digipak als solches ist nun nicht das besondere, vielmehr der Druck, der wechsel zwischen matten schwarz und den Bildern die in Hochglanz sind finde ich bemerkenswert, da das sehr hochwertig wirkt, dazu noch das überzeugende „Saturnring“-Totenkopfmotiv.
Das passt, das passt vor allem zu der Musik die Redgoddawn uns hier bieten, womit ich hier nun schon zum Kern dieser Plattenbesprechung komme.
Redgoddawn, die Band mit dem ein bisschen schwierigen Bandnamen spielen Metal, ein wenig Industrial, Death Metal.
Das ganze klingt sehr frisch, mit Synthesizer, sehr druckvoll, die Musik der Band.
Die einordnung in eine Schublade, sie fällt schwer, denn Redgoddawn spielen eben nicht nur Death Metal, das wäre mir jedenfalls als Einsortierung viel zu simpel.
Mich erinnert die Musik oft an Fear Factory, um mal einen Bandnamen hier fallen zu lassen.
An Fear Factory zur Demanufacture Zeit, jedenfalls musikalisch, wobei der Gesang bei Redgoddawn hier eine ganz eigene Sache ist und Vergleiche mir nie gefallen, weil sie eben der Band, hier Redgoddawn nicht gerecht werden.
Aber vielleicht versteht ihr mit diesem kleinen Vergleich in welche Richtung meiner Meinung nach der Industrial-Teil hier bei Redgoddawn geht.

Trotz allem, auch wenn nun der Vergleichende Part in dieser Plattenbesprechung vielleicht ein wenig den lesefluss gestört haben mag, Redgoddawn kommen hier mit einem mehr als gelungenem, sauber und kraftvoll produzierten, durchdachten und mich überzeugenden Album daher.
Es ist sehr schön in einem Digipak verpackt, mit zur Musik passender Grafik, wobei sich das Konzept auf der Webseite der Band so fortsetzt.
Die Lieder sind durchdacht, strukturiert, passen zu dem Konzept das sich, wie gesagt, rund um die Veröffentlichung wiederfindet und liefern damit ein überzeugendes Album ab mit passender Produktion ab.

Mein Fazit: Redgoddawn haben mich mit dieser Veröffentlichung überzeugen können, ich höre das Album immer wieder, es passt mir vor allem wären dem autofahren, doch ich kann mir vorstellen das die Songs auch Live sehr gut zu überzeugen wissen, oder in einem Club ihre Fans finden könnten.
Wäre die Band schon etwas bekannter, das Album würde, meiner Meinung nach, sehr gut angenommen werden.
So haben Redgoddawn ein Album abgeliefert welches zu den großen gehören könnte, aber sich derzeit noch auf den Weg dorthin befindet.

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Tracklist
01. Kevlar
02. Daylight
03. My flesh
04. Rise of the 01
05. Butcher bay
06. Oblivion
07. Coming…
08. H.O.M.E.

Erscheinungsdatum
2012

Label
Eigenvertrieb

Weblink
http://www.redgoddawn.de