Review: Atomwinter – Atomic Death Metal

AtomwinterWas für ein Artwork, was für ein Bandnamen und erst recht, was für ein Albumtitel ist dies denn ?
Das Atom kommt im Bandnamen und auch im Albumtitel vor, der Winter und auch der Death Metal, dazu ein Artwork welches recht kriegerisch ist, ein wenig an Black Metal Plattencover erinnert, mich zumindestens und trotz dieser Hinweise wird hier Death Metal geboten.
Also, Anlage an, Atomwinter rein und Ohren gespitzt, mal überraschen lassen was mich bei der Band so erwartet.
Der Bandname, das Artwork und auch der Albumtitel zumindestens versprechen nicht zu viel, sie treffen die Musik der Band sehr gut.
Atomwinter, der Name passt zu dem recht Old School mässigem Death Metal der Band.

Der Death Metal von Atomwinter rollt direkt vom ersten Ton an aus der Anlage, ruhig, vermalmend, einem Panzer gleich, um in dem Kriegskonzept des Artworks zu bleiben.
Atomwinter spielen hier, wie ich finde, sehr direkten Death Metal, der nach vorne geht, sich nicht auf Abwegen begibt, passend produziert ist, nicht zu glatt, aber auch nicht so stumpf das es sich nur noch wie Soundbrei anhören würde.
Die Produktion passt eben zu den Songs, zu dem Sound von Atomwinter, jedenfalls empfinde ich es als passend.

Mein Fazit: Atomwinter spielen hier Old-School Death Metal, ohne großen Schnörkel, aber mit eingängigen Songs.
Die Songs rollen auf einen zu, nehmen mich als Hörer mit in die Welt des Atomwinter.
Eigentlich braucht es für gute Songs nicht mehr, doch wer nun mehr erwartet der wird wahrscheinlich enttäuscht sein.
Geboten werden hier handwerklich mehr als gelungene Songs, die auf den Punkt kommen.
Es passt an diesem Punkt eben alles zusammen, das Artwork, die Songs, das erinnert mich an Old School Death, auf seiner Hochzeit, bevor Melodic Death das Licht der Welt erblickte.
Da fühle ich mich zwar manchmal in die Vergangenheit zurückversetzt, in die neunziger Jahre, doch das muss nicht schlecht sein, wie ich finde.
Wem der Atomwinter über den Weg läuft, wer dazu noch auf Death Metal steht, der sollte hier mal ein Ohr riskieren und reinhören.

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Tracklist
01. Sentinels of Doom and Horror
02. Ghouls of the pit
03. Entering the gates
04. In remembrance of death
05. The crypt is calling
06. Houwling winds of sorrow
07. Hordes of devastation
08. Desecration of dead bodies
09. Necrotic way of life

Erscheinungsdatum
15 Februar 2013

Besetzung
Benni G.: Gitarre
Patrick W.: Schlagzeug
Norbert S.: Gitarre
Martin S.: Bass
Christopher L.: Gesang

Label
BlackSkull Records

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