Richtig Covern: Eine Lehrstunde von Heart

Schon die Blutjungs sangen einst: „Covern, covern, dürfen nur Mädchen, dürfen nur Mädchen!

Kein Wunder also, dass das Cover, das ich hier abfeiern möchte, von den beiden Heart-Schwestern Ann und Nancy Wilson stammt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder von uns schon mindestens ein Mal ein richtig furchtbares Cover ertragen musste. Jeder kennt doch diese Situation, wo man nicht weiß, ob man schreien oder weinen soll, wenn gerade ein Stück seiner Lieblingsband verhunzt wird. Es gibt ja sogar unzählige Alben voll mit grässlichen Coverversionen von Rockklassikern. Getarnt als „Tribut“ wird sich dort leidenschaftlos und völlig ohne Inspiration an unserer Lieblingsmusik vergangen.

Wenn dann doch mal jemand ein schönes Cover macht, dann sollte das natürlich auch erwähnt werden. Doch was gehört zu einem guten Cover? Meiner Meinung sollte es kein billiges Nachspielen sein, sondern eine Verbeugung vor dem Original, jedoch auf den interpretierenden Künstler angepasst. Wenn dann die Originalkünstler bei der Aufführung selbst vor Ort sind und das Cover mit standing ovations würdigen, ja dann hat man wohl alles richtig gemacht.

Genießt nun also hier ein fantastisches Cover, so wie es sein sollte:

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