Review: Vikingore – Wolves in the Battlefront

VikingoreVikingore, eine neue Musikrichtung, oder wonach mag dieser Bandname klingen?
Sie heissen also Vikingore, spielen Deathmetal, Viking-Death-Metal, doch das Artwork verrät schon woher da Gore im Bandnamen kommt, denn Vikingore verbinden Viking mit Death Metal und packen noch Gore mit hinein, thematisch gesehen.
Somit gesehen bietet die Band für alle Freunde dieser Musikrichtung was an.
Für den Viking Metal Freund, er kann sich diesen Viking Death Metal geben, doch wer nun textlich noch auf Gore und Splatter steht, für den ist das alles im Wikingerkontext vielleicht auch was.

Doch was bietet die Band uns hier noch, neben einer neuen Kontextidee?

Die Musik klingt frisch, bietet ordentlichen Death Metal mit Köpfchen an, ballert nicht nur stumpf aus den Boxen sondern weiß mit Ideen und Arragements zu überzeugen.
Gutes Songwriting und handwerkliches Können an den Instrumenten bereichert dieses Album definitiv.
Den Rest packt die Produktion dann dazu, so das dieses Album frisch, druckvoll und überzeugend klingt.

Mein Fazit: Death Metal muss mich überzeugen können, vor allem weil mir seit kurzem Melodic Death Metal sehr zusagt.
Vikingore machen hier dann eher die Mischung aus Amon Amarth im Bereich der Musik und textlich holen sie was bei Cannibal Corpse ab und heraus kommt am Ende eben dieser Vikingore.
Nebenbei sei erwähnt das die Band aus Spanien kommt, was die ganze Sache an dieser Stelle vielleicht noch ein wenig komplizieren vermag.
Das Album und die Musik die Vikingore hier aber abliefern, die Songs und auch die Idee die sie hier umsetzen gefällt mir an dieser Stelle sehr gut, nur die Zeichung auf dem Artwork gefällt mir nicht ganz so, die ist nicht so doll umgesetzt, aber musikalisch Top was hier passiert.

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Tracklist
The Wrath
Ymmir’s Disembowelment
Justice’s Fall
Feasting upon the Butchered
The Witchery
The Undead’s Rising
Forgotten the Gods
Red Fog
The Wisdom

Erscheinungsdatum
15. März 2013

Label
Noiseheadrecords

Besetzung
Ángel Martinez – Vocals
Rafael Arenas – Guitar
Adrián Muñoz – Guitar
Alberto Vela – Bass
Joaquín Mesa – Drums

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