Review: Extirpation – Reverse The Reality

Extirpation - Reverse The Reality - front coverDieses Artwork, es passt schon zur Band, aber das ist so unhübsch, schlecht, wenn ich es mal auf den Punkt bringen will, das es schon wieder gut ist.
Es ist einfach so vollkommen Klischeeerfüllend, aber gut, das ist Old School, das ganze, das passt dann schon wieder wunderbar zu der Musik die wir hier auf dem Album von Extirpation zu hören bekommen.

Nach einem kurzen Intro geht es auch schon los, mit einer Mischung aus Old School Trash- und Black Metal.
Simpel, die Aufnahmen mit viel Hall versehen, so wie früher oft die Black Metal und auch Trash Metal Sachen klangen.
Ein treibenes Schlagzeugspiel, das den Rhythmus vorgibt, keifender Gesang der darüber schwirrt, Gitarren die verzerrt die Songs gestalten, so klingt die Musik die hier angeboten wird.

Ich selber kenne sowas nur von Demoaufnahmen, wobei der Sound hier schon sauberer ist, so da ich vermute das die Aufnahmen schon was besser sind als Proberaumaufnahmen, doch versprüht die Veröffentlichung diesen Charme einer Demoaufnahme, vergleichbar mit den frühen Aufnahmen von Sepultura, wenn jemanden die gerade in den Sinn kommen sollten.

Mein Fazit: Die Musik, die ganze Aufnahme hier klingt als wäre sie aus den achtziger Jahren rausgefallen, übergeblieben und anstelle auf Vinyl nun auf CD rausgekommen.
Angefangen beim Artwork, über die Aufnahmen bis hin eben zur Musik die hier geboten wird, klingt und wirkt das ganze wie eben aus den achtzigern, wie Trash- und Black Metal aus eben dieser Zeit.
Für Fans dieser Zeit auf jeden Fall ein Leckerbissen, für alle anderen stösst das ganze vielleicht ein wenig auf Unverständniss, doch Extirpation zieht ihr Ding hier durch, ohne das ganze als Satire abzuarbeiten, oder anderweitig ins Lächerliche zu ziehen.
Ich kann mir sowas anhören, mir gefällt diese Art von Musik hin und wieder mal, nur nicht durchgehend und auf Dauer, doch ist es nicht schlecht was die Band hier abliefert.
Das Album, das nur 38 Minuten lang ist, kann ich mir aber mal geben, zum Beispiel wärend einer Autofahrt, da können sie mich schon mit ihrer Musik unterhalten.
Das ganze ist definitiv eine Geschmackssache und eher etwas für Fans dieses Genres als für den Massenmarkt tauglich.

________________________________________________________________________________
Tracklist
1. Intro
2. Doors Of Madness
3. Claustrophobia
4. Dawn Of Ignorance
5. Reverse The Reality
6. Shades Of Light
7. The Memory
8. Suicidal
9. Weakness

Erscheinungsdatum
2013

Label
Grom Records

Besetzung
Eros – guitars
Daras – vocals/bass
Elia – drums

Weblink
Extirpation auf Facebook