Review: Face Down – The Long Lost Future

FacedownFacedown, den Bandnamen kennen wir doch?
Klar, er ist nicht nur mit einer Band unterwegs, der Name, aber die Facedown um die es hier nun geht, die hatten wir schon einmal im biotechpunk, vor langer Zeit.
Wobei mir an dieser Stelle auffällt, das sie den Bandnamen immer getrennt schreiben, die Promofirmen die mir das Material zukommen lassen aber zusammen.
Also Face Down und Facedown, womit sich vielleicht der Unterschied im Bandnamen zu der amerikanischen Band gleichen Namens auflösen könnte.

Doch kommen wir nun hier von der Namensgestaltung weg, hin zu der Musik die sich auf dem aktuellen Album der Band verbirgt.
Auf der EP, die ich vor einiger Zeit besprechen durfte, 2011 war dies der Fall, nannte die Band ihre Musik selber M e t a l . s o u t h e r n . t h r a s h, was ich hier an dieser Stelle nochmals aufgreifen möchte, denn in diese Richtung geht es immer noch was Face Down spielen.
Als Stichwort sind hier Pantera gegeben worden, wobei dies ein fast nicht zu machender Vergleich ist, denn Pantera sind nicht zu knacken als Vergleichsmöglichkeit.

Face Down liefern hier also nach ihrer EP ein volles Album ab, nun muss sich zeigen ob sie es auch über die volle Spielzeit schaffen, woran ich keine Zweifel hege, denn schon auf der EP lieferten sie ein durchdachtes, über die volle Länge gehendes Konzept ab das keine Durchhänger aufweisen konnte.
Die volle Spielzeit eines Albums ist da nun zwar ein wenig was anderes, doch konnte die Band Erfahrung sammeln um auch diese Anforderungen zu meistern und sich dabei noch ein wenig zu steigern, was das Songwriting angeht.

Mein Fazit: Face Down liefern hier ein recht rockig/trashiges Album ab, welches sich vor den großen des Genres nicht zu verstecken braucht, wobei sie hier nicht den Stil, das Genre kopieren sondern schaffen ihre eigene Nische zu finden und rauszuarbeiten.
Face Down schaffen es, wie ich finde, die selbstgesteckten Vorgaben des sandige Wüstenthemas mit Trash Metal zu verbinden und damit dieses Album zu kreieren und füllen.
Das passt, trifft das Thema und gefällt.

Jetzt muss nur noch dem Hörer und der Hörerin die Musikrichtung und die Musik der Band gefallen, dann steht dem Erfolg von Face Down nichts mehr im Weg.
Wer reinhören möchte, weiter unten, unter den Informationen zum Album befindet sich ein Player mit dem ihr das Album als Stream hören könnt.

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Tracklist
1 – Lone Ranger
2 – My Last Tequila
3 – Horse Power
4 – Smoke Coat
5 – Under The Sun
6 – Kiss Of Death
7 – Only Human
8 – N°1 Must Die
9 – Blow Away The Dust
10 – Poker Time
11 – Evil Blues

Erscheinungsdatum
08.04.2013

Label
Autoproduction

Stream

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