Review: Stahlmann – Adamant

StahlmannStahlmann kommt hier mit einem neuem Album daher, spielt darauf eine Mischung aus Gotic- und Electro Rock, wie sie es schon auf ihren vorherigen Alben zelebriert haben.
Die Welt verbrennt, der erste Song, startet direkt in die Veröffentlichung, düster, ohne Vorspiel, direkt hinein in die Scheibe, die mit diesem Song mich direkt an Rammstein erinnert.
Der Song hätte, wie ich finde, so auf bei Rammstein erscheinen können, auch wenn Stahlmann diesen Vergleich sicher nicht mehr hören können, doch wird er wahrscheinlich für immer fallen,solange Stahlmann etwas ähnliches musikalisches spielt und darbietet wie es eben Rammstein machen.

Dieses Genre bietet nicht so viele Facetten das dieser Vergleich, diese Ähnlichkeit nicht fallen würde, doch kommt es mir hier einfach recht offensichtlich vor, auch wenn Stahlmann insgesamt in eine andere Richtung geht und dieser so ähnlich klingende Song vielleicht nicht als Eröffnung von Stahlmann für diese Veröffentlich hätte genommen werden müssen.
So ist dieser Vergleich einfach offensichtlich und nicht zu umgehen.

Nehmen wir hier einfach als Beispiel mal den zweiten Song, Süchtig heisst er.
Da das Genre nicht viele Möglichkeiten bietet, sind gedankliche Verbindungen nach anderen Bands natürlich immer gegegeben, doch in diesem Song zum Beispiel fällt der Vergleich nach Rammstein nicht direkt, hier kommt einfach nur die gleiche Musikrichtung als Verbindung, doch das war es dann auch schon.
Dies elektronische Spiel in diesem Song bietet dann schon eigene Facetten, die Stahlmann eigenständiger klingen lassen bei mir als es in dem Eröffnungstück der Fall war.
Meinetwegen hätte dieser Song als erste stehen können, wobei natürlich bei Die Welt brennt der Inhalt, das Thema als Eröffnungssong besser passt.

Doch zurück zum kompletten Album von Stahlmann, zu Adamant.
Die Anordnung der Lieder wird sicher einen Sinn und Hintergrund haben, nur weil mir etwas vielleicht besser gefallen hätte heisst das nicht das es der Band ebenfalls so gefallen hätte.
Daher mal weg von diesem Punkt, hin zu diesem Album das weiterhin in der Qualität von Stahlmann daherkommt welche die Band schon auf den vorherigen Werken hat mitgebracht.

Die Songs, wie zum Beispiel Schwarz, sind für mich am besten für die Clubs und Tanzflächen geeignet, wie eigentlich insgesamt die Werke von Stahlmann hierfür geschaffen sind.

Eingängige, rhythmische Lieder, eingängige Texte, zum mitsingen gut geeignet, ohne das es nun zu simplen Apre-Ski Mitgröhllieder abdriftet.

Mein Fazit: Im Augenblick habe ich das Gefühl das Stahlmann sich mit diesem Album nochmal gesteigert hat, wobei natürlich zu sagen ist das die Zeit zeigen wird welchen Stellenwert dieses Album in der Reihe der Veröffentlichung Stahlmanns finden wird.
Dieser Tanz-Elektro-Metal ist nun eine recht spezielle Sache, geschmacklich gesehen, wie oben erwähnt, es kommt recht häufig die Erinnerung zu Rammstein auf, die lässt sich bei mir irgendwie nicht vermeiden.
Doch Stahlmann geht ein wenig weiter, eben durch die Gothic-Metal Geschichte und gibt dadurch dem Album und ihrer Musik eine eigene, passende Note.
Insgesamt hat mit Stahlmann mit Adamant ein recht rundes, eingängiges Album abgeliefer, welches sich hinter dem Begriff Adamant verbirgt, welcher ein fiktives, sehr hartes Material bezeichnet, wie die Wikipedia uns hier als Schlusssatz zu verraten weiß.

Adamant, Adamas, Adamantit, Adamantium und ähnliche Wörter bezeichnen fiktive, sehr harte Metalle, Minerale, Kristalle oder (Halb-)Edelsteine. Ebenso wie Diamant und Adamantan, lässt sich das Wort „Adamant“ vom griech. αδαμας (adamas), welches etwa „unbezwingbar“ bedeutet, ableiten.

________________________________________________________________________________
Tracklist
01. Die Welt Verbrennt
02. Süchtig
03. Wenn Der Regen Kommt
04. Schwarz
05. Leuchtfeuer
06. Adrenalin
07. Der Schmied
08. Paradies
09. Nackt
10. Temple Der Lust
11. Dämonin
Bonustracks auf Ltd. Digipak: Traumfrau Licht

Erscheinungsdatum
19.04.2013

Label
AFM Records