Review: Terminal Prospect – Redefine Existence

terminal prospectEs geht direkt los, ab in den Ring, rein in das Album, ohne Umschweifen in die Vollen geht es hier.
Wer damit nicht rechnet, die Anlage vielleicht zu laut eingestellt haben mag wird sich vielleicht ein wenig erschrecken, doch machen damit Terminal Prospect direkt klar in welche Richtung die Reise auf diesem gehen wird.

Mit einer Mischung aus neuem und alten Metal, melodischem Thrash Metal und Death Metal kreiert Terminal Prospect hier ihren Sound zur Menschheit.

Die Themen die TERMINAL PROSPECT in ihrer
Musik und in ihren Texten verarbeiten sind das
Versagen der Menschheit und die Auswirkungen
des jahrhundertelangen Raubbaus an der Umwelt
und der Menschen untereinander.

So steht es im Pressetext geschrieben, denn das Textblatt liegt mir nicht vor, ich muss mich an dieser Stelle schon auf diese Aussage verlassen.

Das Zeug was die Band hier abliefert rockt mehr als ordentlich, wenn ich sowas nun zu Death-/Thrash Metal sagen darf.
Die Musik geht ab, macht Druck, geht ordentlich nach vorne, ist treibend und wenn ich mir vorstelle das dies auf eine Bühne passiert, dann denke ich das der Mob davor abgehen wird.
Ein Moshpit ist zu dieser Musik sicher nicht verkehrt.
Die ganze Platte klingt, als wäre sie für die Bühne, für den Konzertabend geschrieben worden.
Jedenfalls wirkt die Musik so auf mich, was ich ziemlich gut finde.

Mein Fazit: Terminal Prospect klingen frisch, wütend und laut.
Genau so muss das sein, oder?
Klar, die Musik muss nicht nur frisch, wütend und laut sein, es braucht noch ein wenig mehr, wie Ideen, gute Songs, eine passende Produktion, doch das alles ist hier auf dem Album vorzufinden, das alles passt hier auf dem Album, wie ich finde, zusammen und ergibt damit am Ende eine druckvolle Veröffentlichung die, dank der eingeworfenen Melodien, Gitarrensoli, die nicht übertrieben sind, eine Abwechslungsreiche Platte die nicht langweilig und eintönig wird.

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Tracklist
1. The Exodus
2. Chains Of Guilt
3. The Edge Of Confusion
4. A Memory To Keep
5. Price Of The Age
6. Unfortunately Not
7. Resurrection
8. Unleash The Fury
9. Aggressive Obsession
10. Redefine Existence
11. Liquid Mind

Erscheinungsdatum
05. April 2013

Label
Gravity Entertainment

Besetzung
Kristian Norelius – Gitarre, Gesang
Jussi Niiranen – Gitarre
Mikael André –Bass
Sebastian Rojas – Drums