Review: Iron Tongue – The Dogs have barked, the birds have flown

PrintWas für einen Albumstitel, den uns Iron Tongue hier auf ihrem Album abieten.
The Dogs have barked, the birds have flown – so heisst die Scheibe die die Band hier vorgelegt hat und ich werde den Albumtitel trotz der Möglichkeit das ich am Computer einfach kopieren und einfügen kann wahrscheinlich nun nicht noch öfters nennen.
Das zerreist einfach den Lesefluss, finde ich, aber gut, solange es den Hörgenuss des so betitelten Albums nicht mindert soll es recht sein.

Das sieben Songs umfassende Album steigt ruhig und langsam in die Veröffentlichung ein, wobei es kein Intro im klassischen Sinne ist, wie ich finde, sondern die Band eröffnet einfach ruhig den Song, um sich dann in ihm langsam zu steigern.
Die Zeit hierzu haben sie, denn das Lied ist über acht Minuten lang.
Der Song als solches, welcher wirklich ruhig losgeht, wird zum Ende hin, je weiter wir ihn hören immer rockiger, also am Anfang dieser Veröffentlichung nicht entmutigen und abschrecken lassen, sondern einfach abwarten und den Song auf sich wirken lassen.

Die sechsköpfige Band bietet uns hier auf dem Album sehr rockige, direkte und ungeschliffene Songs an, welche so auch direkt eingespielt, oder gar live sein könnten, besondern zu merken wärend des zweiten Stückes, wie ich finde.
Das ganze kommt recht pur und direkt rüber, so mein Eindruck.

Mein Fazit: Iron Tongue rocken ganz ordentlich auf ihrem Album mit dem langen Namen, wobei ich die Musik nun nicht direkt fassen und einsortieren kann.
Metal ist es nicht, aber einfach nur Rock, das ist zu wenig.
Die Band rockt auf jeden Fall, mal ruhiger, mal wilder, die Lieder entfalten sich, transportierten die Story, stehen im Vordergrund als solches und zeigen genau hierdrin ihre Stärke.
Das ganze ist natürlich Geschmackssache, niocht die ganz leichte Kost, doch weiß die Band und damit auch dieses Album genau dadurch zu überzeugen, das es nicht leicht ist, sondern spannende, abwechlungsreiche, sich entwickelnde Lieder mitbringt.

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Tracklist
Ever After
Witchery
Skeleton
Moon Unit
Lioness
Seven Days
Said ’n‘ Done

Erscheinungsdatum
24.05.2013

Label
Neurot Recordings

Besetzung
CT: vocals
Stan James: drums
Mark Chiaro: lead gtr
Jason Tedford: gtrs
Andy Warr: bass
JR Top: keys
Stephanie Smittle: vocals

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