Review: Liveevil – 3 Altering

Liveevil_BandpicDie Band kommt aus Hranice und Ostrava in Tschechien, wurde 2003 gegründet und spielen eine Mischung aus Elektronik- und Metal, was ich persönlich auf dem ersten Blick in die Dark Metal Ecke stecken würde.

Liveevil kreieren hier eine Soundwelt aus Metal, Elektronisch, Samples, stampfenden Rythmus und dann doch mal fröhliche, ein wenig poppigen Klängen.
Alles garniert mit dem Gesang von Petr Staněk welchen ich an dieser Stelle dann gar als kleines Markenzeichen für die Band bezeichnen möchte.

Liveevil kreieren hier Soundwelten, kleine Orte in die der Hörer eintauchen kann, in die Geschichten, teilweise in die Trostlosigkeit der elektronischen Welt, in der Liveevil einen mithineinnehmen.
Doch trostlos ist nur die kreierte Welt, nicht der Sound und die Musik der Band, sondern eben die Orte der Phantasiereise, die möglich gemacht werden, doch nach der Dunkelheit in der einen Welt, folgt immer wieder das Licht, hier in Form des nächsten Liedes, welches dann Hoffnung schöpfen lässt das alles weitergeht.

Liveevil schaffen es hier auf dem Album kleine Welten entstehen zu lassen und auch wenn sie mit diesem Album sicher nicht das Genre neu erfinden, auch nicht neu definieren, so schaffen sie sich eine Nische mit ihrem Sound, in der sie ihren Platz einnehmen und Interessenten die Möglichkeit bieten sich auf ihren Sound einzulassen.

Mein Fazit: Liveevil setzt viel auf Atmosphären, in den Songs, in ihrer Musik, versucht eine Stimmung zu erzeugen, der mir von diversen Dark Metal Bands bekannt vorkommt, was nicht heisst das es deswegen besser oder schlechter wird.
Mir persönlich gefällt diese Musikrichtung nicht so sehr, auch wenn Liveevil das alles teilweise schon düster umsetzten, aber da höre ich mir dann doch eher die Deathstars an, welche mir in diesem Genre dann doch mehr gefallen, auch weil sie noch mal ein wenig düsterer sind.
Das alles soll nun natürlich nicht Liveevil abwerten, solche Vergleiche sind immer unpassend, gehen die beiden Bands dann doch in verschiedene Richtungen und ich denke Liveevil wird seine Nische mit dieser Platte gefunden haben und damit auch seine Fans.

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LiveevilTracklist
01. Cause Of Man Who Killed All The Idols
02. Blackout
03. Deep Cut
04. Platonic Blue
05. Remind Me!
06. About Them
07. Spirit And Water
08. Hope Of Broken Soul
09. Saddest Romancy

Erscheinungsdatum
07.06.2013

Label
Metalgate Records

Besetzung
Petr Staněk – Gitarre, Vocals
Zbyněk Rýpar – Bass, Vocals
Radek „Doktor“ Macháček – Schlagzeug
Jan „Anděl“ Lokaj – Gitarre

Webseite
http://www.liveevil.cz/